Herzogenaurach
Theater

Herzogenaurcher Oberstufentheater "bricht Seelen"

Die Theatergruppe des Gymnasiums Herzogenaurach führt ab dem 15. März ein besonderes Stück auf .
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In dem Stück "Der Seelenbrecher" geht es rasant zu - unter anderem mit Kampfszenen.  Fotos: Yannick Hupfer
In dem Stück "Der Seelenbrecher" geht es rasant zu - unter anderem mit Kampfszenen. Fotos: Yannick Hupfer
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Es wird spannend, es wird emotional, es wird rasant. Das Oberstufentheater des Gymnasiums Herzogenaurach spielt nicht etwa Faust, Hamlet oder Nathan der Weise. Auch nicht Romeo und Julia bringen sie auf die "Bretter, die die Welt bedeuten", sondern vielmehr einen Psychothriller.

Am 15., 16. und 17. März führen die Schüler das Stück "Der Seelenbrecher" auf. "Es ist ein sehr dynamisches Stück", erklärt Lehrerin Uta Hacker, die mit ihren Kollegen Peter Vogel und Anna-Lena Hüttl die Regie führt.

Bestsellerautor liefert Vorlage

Als Vorlage für das Theaterstück dient den Jugendlichen dabei das gleichnamige Buch von Sebastian Fitzek. "Wir haben den Roman und das Theaterstück gemischt und auch noch selbst etwas dazugeschrieben", sagtSchülerin Marie Spies, die Dr. Sophia Dorn spielt (Bild oben, liegend).

Sie meint, jede Rolle habe ihren ganz eigenen Charakter, unterschiedlichste menschliche Geschichten treffen in dem Stück aufeinander. Sie selbst würde in ihrer Rolle als Ärztin oft unterschätzt werden.

Ein "blutrünstiger Psychokiller"

Maries Rolle lässt verraten: Der Thriller spielt in einem Krankenhaus, vielmehr in einem Luxuskrankenhaus. In der Teufelsbergklinik in Berlin befindet sich gerade der "Seelenbrecher", ein "blutrünstiger Psychokiller".

Er entführt Frauen, er lässt sie wiederkommen. Doch bei ihrer Rückkehr sind sie psychisch gebrochen. "Es war auch die Idee, dass wir Schockmomente einbauen", erklärt Lehrer Peter Vogel.Es klingt nach einem spannenden Stück, zumal die jungen Schauspieler sich bereits bei den Probe reichlich Mühe gaben. Im Januar hatte man ein "Proben-Wochenende", seitdem laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Proben beanspruchen viel Zeit

Die Faschingsferien, die seit Montag laufen, nutzen die Schüler für Proben - jeden Tag. Sie investieren viel Zeit, bereits in die Auswahl der Requisiten und Kostüme haben sie viel Mühe gesteckt. Die Requisiten stammen teilweise aus der Schule, oft auch von den Schülern daheim. Schwierig sei laut Lehrerin Hacker für die Schüler, die gesamte Aufführung über in ihrer Rolle zu bleiben und jeden Charakter voll anzunehmen. Doch die Regisseurin ist zufrieden mit ihren Schülern, es sei eine "super Truppe". Während elf von ihnen auf der Bühne stehen, wirken zudem fünf Jugendliche im Hintergrund.

Die Technikergruppe kümmert sich darum, Belichtung und Ton richtig auszurichten. Doch das Stück spielt nicht nur auf der Bühne, wie Lehrer Peter Vogel erklärt, sondern auch an "ungewohnten Orten". Ein Horrorstück mit vielen Facetten, das ab dem 15. März auf die Zuschauer in d

er Aula wartet.

Datum 15., 16., 17.3. jeweils um 20 Uhr.

Kartenvorverkauf Ab nächster Woche Montag in der Aula des Gymnasiums Herzogenaurach und bei "Bücher Medien und mehr".

Preis 4 Euro für Schüler, 6 Euro für Erwachsene. Tickets können zum gleichen Preis auch an der Abendkasse erworben werden.

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