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Herzogenaurach
Abiball

Herzogenauracher Abiturienten feierten ihr Abi

Die Turnhalle des Herzogenauracher Gymnasiums war für den Abiball zum Ballsaal umgewandelt worden. Einlagen von Turnern und Tänzern bereicherten das Programm, aber auch die Schüler hatten eine Choreographie einstudiert.
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Die Schüler tanzten selbst. Fotos: Andreas Brandl
Die Schüler tanzten selbst. Fotos: Andreas Brandl
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Am Freitagabend stieg in der Turnhalle des Gymnasiums der Abiball. Die Abiturienten, die am Morgen in gleicher Halle ihre Zeugnisse überreicht bekommen hatten, waren zum Feiern zurückgekehrt. In der festlich dekorierten Turnhalle mit eigens gebastelter Deko und der Hilfe des Veranstaltungsservices Konvent wurde die Sporthalle schnell zum Ballsaal umfunktioniert.

Drei große Buffets wurden aufgebaut, an denen die Gäste sich etwas Feines zum Verzehr holen konnten. Davor wurde der Ball traditionell mit dem Einlauf der Absolventen eröffnet.

"Wir wollten nicht wie jeder Jahrgang nur Walzer tanzen, sondern etwas anders. Da kam die Idee mit den Choreographien", erklärt Carolin Dirian, die im Abiballarbeitskreis tätig war und selbst an latein-amerikanische Turniertänzen Teil nimmt.

Kurz später reihten sich Eltern, Freunde und Abiturienten in langen Schlangen am Buffet ein.
Junge Mädchen zeigten, was man beim Leistungsturnen lernt. Unter viel Beifall wurden Figuren gestellt und mehrstöckige Türme gebaut. Danach wurde wieder das Tanzbein geschwungen, bis eine Gruppe aus vier Paaren zeigte, wie bei Turniertänzen getanzt wird. Auf Verlangen der Abiturienten wurde schließlich nochmals die Anfangschoreografie aufgeführt.

Froh, dass es vorbei ist
"Ich bin froh, dass es rum ist!" erzählt Maura Maier. "Aber auch traurig, weil ich jetzt manche Leute nicht mehr sehe", fügt sie hinzu. Sie und ihr Freund Kristofer Udumets werden jetzt nach Abschluss des Abiturs erst einmal ein halbes Jahr arbeiten, um dann für ein halbes Jahr zusammen nach Australien verreisen zu können. Danach wollen beide studieren. Marketing Management soll es bei Maura sein. Ihr Freund schlägt den Weg in der Event- und Tourismus Branche ein, in die er durch die Organisation von Kollegstufenpartys mit seinen Mitschüler Einblicke gewinnen konnte.



Ebenfalls Einblicke in die Organisation von Veranstaltungen konnten Carolin Dirian und Maximilian Heuring werden. Sie haben von Schülerseite bei der Organisation des Abiballs mitgewirkt. Zusammen mit dem Freundeskreis des Gymnasiums, dem Veranstaltungsservice Konvent und ihren Mitschülern traf man so die im Voraus nötigen Schritte.

Maximilian Heuring dankte allen Helfern: "Ohne die Unterstützung des Freundeskreises und vom Konvent hätten wir das nie geschaft! Wir sind ihnen sehr dankbar für diesen super Abiball", lobte er die gute Zusammenarbeit. Der Vorsitzende des Freundeskreises erzählte von seinem eigenen Abiball vor 28 Jahren.

"Ich komme gerne wieder zurück an die Schule und übernehme dieses Ehrenamt gerne. Ich kann den Jugendlichen so etwas nur empfehlen."
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