Herzogenaurach
Verleihung

Herzogenaurach verleiht den siebten Kulturpreis

Am 19. Oktober erhält der Pianist und Komponist Volkmar Studtrucker den Kulturpreis der Stadt. Der Förderpreis geht an die Brüder Falk und Lars Töpperwien.
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Kulturpreisträger Volkmar Studtrucker  Foto: Roland Böhringer
Kulturpreisträger Volkmar Studtrucker Foto: Roland Böhringer
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Die Stadt verleiht zum siebten Mal einen Kulturpreis, auch gibt es zwei Kulturförderpreise. Der Stadtrat hat im Juli beschlossen, in Anerkennung hervorragenden kulturellen Schaffens den Kulturpreis der Stadt Herzogenaurach 2018 an Volkmar Studtrucker zu verleihen. Den Kulturförderpreis werden in diesem Jahr zu gleichen Teilen die Brüder Lars und Falk Töpperwien erhalten. Das berichtet Helmut Biehler, Leiter Kultur im Herzogenauracher Rathaus. Er macht gleichzeitig auf den Termin der Verleihung am kommenden Freitag aufmerksam.

Volkmar Studtrucker

Volkmar Studtrucker wurde 1960 in Erlangen geboren und entstammt einer musikalischen Niederndorfer Familie. Von 1971 bis 1978 besuchte er den privaten Klavierunterricht (Jazzpiano) bei Thomas Fink, der ebenfalls Kulturpreisträger der Stadt Herzogenaurach ist.

Studtrucker hat am Meistersinger Konservatorium in Nürnberg klassische Musik studiert. 1986 erfolgte der Abschluss als staatlich geprüfter Musiklehrer in Nürnberg. Seit 1987 ist Volkmar Studtrucker Lehrer an der Musikschule Herzogenaurach, seit 2001 auch am MusiCeum in Erlangen.

Seit den 90-er Jahren hat sich der Kulturpreisträger von 2018 als Komponist einen Namen gemacht.

Die Uraufführung seiner Komposition "Vier Jahreszeiten" 1997 war der Beginn für nationale und internationale Auftritte mit den neuen Werken. 2000 folgten die Uraufführung der "Morgensinfonie" und der "Gesänge für den Pilger" für Chor und Orchester in Nürnberg. 2004 die Uraufführung der "Sinfonia del Diletto" in Budweis, anlässlich des Beitritts Tschechiens zur EU und 2005 die Uraufführung von "Eine Europäische Sinfonie" und 2007 des "Klavierkonzertes Nr. 1", beides in Mielec/Polen.

Die Brüder Töpperwien

Falk und Lars Töpperwien (21 Jahre bzw. 18 Jahre alt) "sind Jazzmusiker von großem Können und inzwischen schon bundesweiter Bekanntheit", wie Biehler schreibt. Falk Töpperwien ist als Posaunist Mitglied des Bundes-Jugend-Jazzorchesters. Lars Töpperwien ist Trompeter und Mitglied des Landes-Jugend-Jazzorchsters.

Beide Musiker sind Mitglied in mehreren renommierten Bigbands und haben mit bekannten Jazzmusikern gespielt. Und beide können auf eine "typisch Herzogenauracher Musikerlaufbahn" in der Stadtjugendkapelle zurückblicken, in der sie ihr Instrument erlernten.

Falk studiert mit dem Berufsziel Orchestermusiker klassische Bassposaune an der Nürnberger Musikhochschule. Lars strebt eine Laufbahn als professioneller Jazzmusiker an und nimmt in Kürze ein Musikstudium in Stuttgart im Fach Jazztrompete auf. Für die Verleihung des Kulturförderpreises war mit ausschlaggebend, dass es nicht alltäglich sei, dass Geschwister schon in jungen Jahren ein derart hohes musikalisches Niveau erlangen.



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