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Höchstadt
Brauchtum

Heimatverein Höchstadt feiert wie früher

In alten Zeiten markierte eine deftige Schlachtschüssel den Auftakt einer jeden Kirchweih. Am alten Kuhstall in Höchstadt ist das auch heute noch so. Zum Kesselfleisch gibt es Quetschnmusik und Kerwasliedli.
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Georg Römer (r.) und Metzger Manuel Vogel (Mitte) bedienten die Gäste. Fotos: Manfred Welker
Georg Römer (r.) und Metzger Manuel Vogel (Mitte) bedienten die Gäste. Fotos: Manfred Welker
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Die etwas andere Kerwa mit vielen alten fränkischen Bräuchen kann in diesen Tagen beim Heimatverein Höchstadt "gelebt" werden. Am Donnerstagvormittag startete sie mit der Schlachtschüssel.

Der Heimatverein mit seinem Vorsitzenden Georg Römer und seinen Helfern bietet auch in diesem Jahr parallel zur Kirchweih in den Aischauen eine Kerwa nach altem Stil am alten Kuhstall an. Mit der Schlachtschüssel hat üblicherweise auch in Höchstadt die Kerwa angefangen. Für die Schlachtschüssel am alten Kuhstall zeichnete Metzger Manuel Vogel und sein Partyservice verantwortlich.

Kopf oder Bauch?

In den Töpfen warteten das Sauerkraut und die guten Stücke vom Schwein auf die Gäste. Und die kamen nicht nur aus Höchstadt, sondern auch aus der Umgebung.
Hier zeigten sich bei jedem Vorlieben: Stücke vom Kopf, vom Bauch oder doch lieber vom Ohr? Im Angebot waren auch Blut- und Leberwürste, und Kraut und Brot nahm sowieso jeder dazu. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte Hans Häfner mit seiner Quetschn, der gemeinsam mit Georg Römer Kerwasliedli und sonstige amüsante Stücke zum Besten gab. Am Abend gab es ab 19 Uhr Kerwaslieder von Jedermann und der Hornochsen-Band.

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