Herzogenaurach
Feuer

Heckenbrand bedroht Wohnhaus in Herzogenaurach

Der Brand einer Hecke am Mittwoch gegen Mittag war zwar schnell gelöscht. Aber in der anhaltenden Dürreperiode bleibt jedes Feuer extrem gefährlich.
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Ein  Teil der Hecke verbrannte.   Fotos: Bernhard Panzer
Ein Teil der Hecke verbrannte. Fotos: Bernhard Panzer
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Am Mittwoch gegen Mittag rückte die Herzogenauracher Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und zehn Mann in die Hans-Herold-Straße aus. Da brannte eine Hecke, die ein Wohnanwesen umschloss, lichterloh. Es war nicht auszuschließen, dass die Flammen sich schnell weiter voran fressen würden und somit auch das Wohnhaus bedrohen könnten. Die Folgen einer solchen Entwicklung wären, mitten in einem Wohngebiet, nicht auszudenken.

Wie Kommandant Rainer Weber vor Ort mitteilte, waren die Flammen freilich in Minutenschnelle gelöscht. "Man hält einmal den C-Schlauch drüber und das Feuer ist erstickt. " Die erste Gefahr war damit gebannt. Danach wurde sorgfältig weiter abgelöscht, und mit einer Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr nach etwaigen Glutnestern. Auch hatten zwei Kameraden bereits komplette Atemschutz-Ausrüstung angelegt. Das ist laut Weber Standard. Hätten die Flammen auf das Haus übergegriffen, wäre man auch dort sofort einsatzbereit.

Offenbar hatte ein Mann versucht, mit dem Bunsenbrenner Unkraut zu vernichten. Schnell griffen die Flammen auf die dürre Thuja-Hecke über. Auf mehreren Metern blieben nur verkohlte Stängel übrig. "Es ist immer noch brottrocken", sagt Weber, der nach wie vor eine hohe Brandgefahr in der Natur sieht. Schon deshalb war der Vorfall gefährlich. "Ein Regen wäre sehr notwendig", stellt der Kommandant fest. Denn auch in den Nächten sei die Luftfeuchtigkeit zu gering.

Lob gab's vom Kommandanten auch. Und zwar für Nachbarinnen, die schnell einen Gartenschlauch angeschlossen hatten und ihn der Feuerwehr weiter reichten. Das half schon mal, das Ausbreiten des Feuers etwas zu verzögern. Der Schaum aus dem C-Rohr besorgte dann schnell den Rest. Auf jeden Fall hatten die Frauen "alles richtig gemacht", sagte Weber.



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