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Weisendorf
Prunksitzung

Grüße aus der Hochburg des Faschings

Die Weisendorfer Blummazupfer begeisterten ihr Publikum mit Büttenreden und Tänzen über fünf Stunden lang.
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Auch der Nachwuchs der Weisendorfer Blummazupfer glänzte auf der Bühne in der Mehrzweckhalle-Richard  Sänger
Auch der Nachwuchs der Weisendorfer Blummazupfer glänzte auf der Bühne in der Mehrzweckhalle-Richard Sänger
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Es gibt unzweifelhaft wichtige Termine im Jahr: Weihnachten, Ostern, der eigene Geburtstag - und natürlich die große Gala-Prunksitzung der Weisendorfer Blummazupfer.

Die Weisendorfer Karnevalisten gefielen an zwei Abenden mit Tanzgruppen und Büttenreden mit Niveau. Und wie in jedem Jahr hatten sich die Aktiven um Präsident Matthias Petsch und Abteilungsleiter Karl-Heinz Ziegler wieder viel einfallen lassen, um klar zu machen, dass Weisendorf eine Hochburg des Faschings ist. Was die Mitwirkenden der TSG in mehr als fünf Stunden in einem atemberaubenden Tempo zeigten, begeisterte das Publikum in der Mehrzweckhalle.

Nach dem Einmarsch der Garden, des Elferrates brachte ein Mariechen-Medley mit Sandra, Giulia, Zoe und Mira sowie die "Purzel" mit "Chipmunks" die Besucher schon mal auf Betriebstemperatur. Es folgten der "Sternchen"-Marschtanz sowie ein gekonnter Auftritt des Tanzpaares Nils und Milena sowie ein viel beklatschter Marschtanz der Jugend- und Juniorengarde. Dazwischen wurde die Stimmung vom "Frankenexpress" mit Andy und Mark noch und dem Marschtanz der Juniorengarde aufgeheizt.

Mit neun Jahren in der Bütt

Für Aufsehen in der Bütt sorgte die neunjährige Isabella, ein Eigengewächs, das kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie erzählte was sie in ihrem "langen" Leben schon alles erlebt hat. Dass sie nicht auf den Mund gefallen ist, bekam gleich der Sitzungspräsident zu hören. Sie forderte ihn unmissverständlich auf, dass ihr Name "Isabe-l-l-a" sei und sie besonderen Wert auf ein langgezogenes "bella" legt und ihr Name nicht genuschelt werden soll.

Für die politischen Ehrengäste gab es Orden und für den Landtagsabgeordneten Walter Nussel die Bitte, die ausufernde Bürokratie für Vereine einzudämmen. Beim Schautanz der Jugendgarde mit "Backe, backe Kuchen" verwandelte sich die Bühne in eine Bäckerei und heraus kamen Donuts.

Als der Saal abgedunkelt wurde, wirbelten die Allersberger "Flecklashexen" durch die Halle, enterten die Bühne und begeisterten mit ihrer Akrobatik. Vor dem kleinen Finale hieß es beim Schautanz der Juniorengarde: "Der Käfig muss weg, damit das Ei auch schmeckt", und auf der Bühne tummelte sich eins Hühnerschar.

Witz und Akrobatik

Im zweiten Teil folgte der Marschtanz der Blummazupfergarde und in der Bütt sinnierte Wolfgang Voit über das Rentnerleben - und dass früher alles besser war.

Dazwischen wirbelten Mariechen über die Bühne und in der Bütt gab Christoph Maul die Erfahrungen eines Bademeisters weiter und auch "Sitzbua" Markus hatte viel zu berichten. Bevor die Elferratsgarde mit ihrem Schautanz "Im Schatten der Natur" das nahende Ende ankündigte, ließ das Männerballett der "Prunklosia" Emskirchen mit "Schneewittchen" ein weiteres Mal die Stimmung überkochen.

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