Höchstadt a. d. Aisch

Grünes Licht für die Inastraße

Die überarbeiteten Pläne für zwei Mehrfamilienhäuser bekommen einhellige Zustimmung. Weitere Wohnbauprojekte in Höchstadt laufen.
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Auf diesem Grundstück in der Inastraße sind zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Die Bushaltestelle (rechts) bleibt. Foto: Andreas Dorsch
Auf diesem Grundstück in der Inastraße sind zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Die Bushaltestelle (rechts) bleibt. Foto: Andreas Dorsch

Der Bau von Mehrfamilienhäusern in der Inastraße in Höchstadt-Süd liefert schon länger Gesprächsstoff. Während das geplante Projekt an Stelle des ehemaligen Rewe-Marktes noch auf sich warten lässt, haben die Pläne für zwei Häuser schräg gegenüber jetzt die letzte Hürde genommen.

Der Bauausschuss des Höchstadter Stadtrats segnete am Montagabend die noch einmal überarbeiteten Pläne für dieses Vorhaben ab. Die Höhe der Häuser und die Anordnung der Stellplätze auf dem Grundstück entspricht jetzt den Vorgaben der Verwaltung. Die Bebauung wurde fast auf Straßenniveau abgesenkt und die Stellplätze auf dem Grundstück so angeordnet, dass die angrenzende Bushaltestelle und der Busverkehr nicht beeinträchtigt werden.

Wie der FT vom Bauherren in Erfahrung brachte, ist das Projekt in zwei Bauabschnitten geplant. Zunächst soll das Vierfamilienhaus gebaut werden, im zweiten Abschnitt das für fünf. Die vier Wohnungen im ersten Haus werden 70 bis 95 Quadratmeter groß und sollen alle vermietet werden. Baubeginn ist im Frühjahr anvisiert.

Noch in der Warteschleife stecken zwei größere Projekte für Mehrfamilienhäuser in Höchstadt. Ein Komplex aus zwei Gebäuden mit insgesamt 34 Wohnungen ist auf dem Grundstück unterhalb der Schule in Etzelskirchen geplant. Bauherr ist die Höchstadter Firma FCF Wohnbau-GmbH, die dafür ein ehemaliges Gasthaus und einen seit Jahrzehnten brach liegenden Rohbau abreißen lässt. Geschäftsführer Holger Weirowski wäre mit dem Projekt zwar gerne schon weiter, musste aber erst etliche bürokratische Hürden überwinden. "Bürokratie ohne Ende", sagt der Unternehmer und beklagt sich über lange Genehmigungsverfahren.

Mit langwierigen Verfahren ist auch die Stadt Höchstadt konfrontiert, die auf dem Hartplatz unterhalb der Kerschensteiner Straße zwei Häuser mit insgesamt 15 Wohnungen bauen will. Wie Bürgermeister Gerald Brehm (JL) erklärt, läuft derzeit noch das Verfahren für die Änderung des Bebauungsplanes.

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