Herzogenaurach
Unfall

Großeinsatz für zerstörten Traktor

Bis in den späten Abend dauerte am Montag die Bergung eines bei Herzogenaurach von der Straße abgekommenen Tiefladers und seiner Ladung.
Artikel drucken Artikel einbetten
Schwerstarbeit im Wortsinn hatten die Mitarbeiter des Unternehmens zu leisten, die den samt seiner Ladung umgestürzten Tieflader am Montag bergen mussten. Foto: Richard Sänger
Schwerstarbeit im Wortsinn hatten die Mitarbeiter des Unternehmens zu leisten, die den samt seiner Ladung umgestürzten Tieflader am Montag bergen mussten. Foto: Richard Sänger
+16 Bilder
Bis in die Nachtstunden dauerte die Bergung des Fendt-Traktors mit angebauter Bodenstabilisierungsfräse an der Kreisstraße zwischen Herzogenaurach und Dondörflein. Wie bereits berichtet, war am Montag um 15 Uhr ein Lkw samt angehängtem Tieflader in einer Kurve von der Straße abgekommen. Während das Zugfahrzeug auf der Fahrbahn blieb, stürzte der Tieflader samt des rund 15 Tonnen schweren Traktors um und wurde völlig zerstört.

Der 24-jährige Fahrer und sein Beifahrer blieben bei dem spektakulären Unfall unverletzt. Wie sich am Abend herausstellte war ein Wasserdurchlass Ursache des Überschlags, an ihm blieb der Tieflader hängen und drehte sich aufs Dach. "Nach wenigen Metern wäre der wieder auf der Straße gewesen, wenn der Durchlass nicht gewesen wäre", erklärte am Abend ein Kollege des Fahrers. Denn der Graben wurde wieder flacher und es wäre nur bei einem Flurschaden geblieben.

Während am Nachmittag die Feuerwehren aus Herzogenaurach und Höfen/Zweifelsheim sowie Steinbach im Einsatz waren, kamen am Spätnachmittag Mitarbeiter der betroffenen Firma und ein Bergungsunternehmen an die Unglücksstelle. Die Trennung des obenliegenden, nur rund vier Tonnen schweren Tiefladers, war für den Autokran kein Problem und binnen kurzer Zeit konnte der Tieflader wieder auf die Räder gestellt werden.


Fräse musste abgetrennt werden

Das Drehen des zerstörten Traktors war dann schon etwas schwieriger. Nachdem das Wrack auch wieder auf den Rädern stand, musste die angebaute Bodenstabilisierungsfräse vom Traktor getrennt werden. Erst nach 21 Uhr waren Traktor und Anbaugerät geborgen und wieder verladen.

Die Feuerwehrleute hatten zwar die Betriebsstoffe des kopfstehenden Traktors in Wannen gesammelt, trotzdem kam noch einiges ins Erdreich und muss ausgebaggert werden. Außerdem wurde die Fahrbahndecke erheblich beschädigt, als der kopfstehende Traktor über den Asphalt rutschte.

Auch am Abend konnte über die Schadenshöhe noch keine Angaben gemacht werden, dürfte aber in einem hohen sechsstelligen Betrages liegen. Die Kreisstraße zwischen Herzogenaurach und dem Ortsteil blieb bis in die späten Abendstunden gesperrt.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren