Frühschoppen

"Gonzo's Dixie Combo" spielte zu Weißwürsten und Brezn auf

Im Petersbeck-Keller fand am Sonntag der Benefiz-Jazzfrühschoppen statt. Der Erlös geht an die Biotop- und Artenschutzgruppe des Fischereivereins Höchstadt.
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Der Frühschoppen war gut besucht. Foto: Larissa Händel
Der Frühschoppen war gut besucht. Foto: Larissa Händel
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In Kooperation mit dem Kellerbergverein und dem Fischereiverein organisierte der Lionsclub-Aischgrund am Sonntag einen Benefiz-Jazzfrühschoppen. Unter den schattenspendenden Bäumen des Petersbeck-Keller fanden viele Besucher Platz, um den Klängen der "Gonzo's Dixie Combo" zu lauschen. Die Band, die seit 35 Jahren besteht, bezeichnet ihren Stil als traditionellen Dixieland mit Schwerpunkt New-Orleans-Stil. Mit Trompete, Klarinette, Posaune, Kontrabass und Schlagzeug unternahmen sie aber auch Abstecher in den fränkischen Bierjazz. Für das leibliche Wohl war mit Weißwürsten und Brezen, aber auch mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Der Erlös der Spenden geht an die Biotop- und Artenschutzgruppe des Fischereivereins Höchstadt.
Fritz Wiesneth, der Präsident des Lionsclub-Aischgrund, betonte, wie wichtig es sei, sich für die heimische Flora und Fauna einzusetzen. Klaus Müller, Vorsitzender des Fischereivereins, und Paul Neudörfer, der sich im Speziellen um den Artenschutz kümmert, verwiesen auf die Tatsache, dass im Verein hohe Kosten für Pachten anfielen und die Freude daher um so größer sei, endlich auch dem Artenschutz finanzielle Möglichkeiten zu schaffen. "Viele Fischarten stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht", legte Neudörfer nahe.
Seit nunmehr fast 30 Jahren kümmert sich die Gruppe darum, ebensolche Arten wieder in heimischen Gewässern einzusetzen. In etwa 200 000 Kleinfische wurden seit Bestehen der Artenschutzgruppe in der Aisch eingesetzt. Das klingt viel, aber: "Nur zehn Prozent dieser Fische entwickeln sich dann auch weiter", beteuerte Neudörfer. Bisher waren das beispielsweise Aalruten, Barben, Schmerlen, Nasen und Gründlinge. Auch Pflanzen wie Seerosen, die kleinen Fischen als Verstecke dienen, und Schwertlilien wurden angesiedelt. Besonders wichtig ist dem Fischereiverein auch die Nachwuchsarbeit, die mit der Spende ebenfalls gefördert werden soll. "Unser Ziel ist es, dass Kinder Fische nicht nur aus dem Bilderbuch kennen, sondern dass sie wissen, wie welcher Fisch aussieht, welche Eigenheiten und Besonderheiten er hat", betonte Klaus Müller.


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