Großenseebach
Neujahrsempfang

Gemeinde und Bürger als Partner

Bürgermeister Bernhard Seeberger will in Großenseebach mit allen Einwohnern ein Netzwerk flechten.
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Die Feuerwehrjugendkapelle unter der Leitung von Matthias Uri sorgte für Wohlfühlatmosphäre.    Foto: Richard Sänger
Die Feuerwehrjugendkapelle unter der Leitung von Matthias Uri sorgte für Wohlfühlatmosphäre. Foto: Richard Sänger
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Der Gemeinde Großenseebach geht es gut. Beim Neujahrsempfang zeichnete Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) in seiner Rede das Bild einer Kommune, die investiert, in der gebaut wird, in der sich Gewerbe ansiedelt sowie die etwas für Familienfreundlichkeit tut und in der sich die Bürger wohlfühlen. "In der Gemeinde müssen Menschen auch leben können und nicht nur wohnen", so Seeberger, und deshalb sei die Grundphilosophie der Gemeinde, ein lebenswertes Umfeld zu schaffen und zu erhalten und dabei das bereits gelegte Fundament zu schätzen. Wohlfühlatmosphäre verbreitete gleich zum Auftakt auch die Feuerwehrjugendkapelle unter der Leitung von Matthias Uri, die die Veranstaltung mit beliebten und bekannten Melodien umrahmte.

"Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin mit unserer Leistungsbilanz sehr zufrieden", schickte der Bürgermeister seiner Begrüßung und seiner Rede voraus. Nach dem Motto "Man kennt sich, man sieht sich" trafen sich zahlreiche Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft, Handel, Politik, Kirche und Bildung sowie Ehrenamtliche aus der Gemeinde in der Mehrzweckhalle.

Die Bedeutung des Ehrenamts

Seine Rede stellte der Bürgermeister unter den Leitgedanken "Starke Partner", denn gemeinsam gehe alles besser, und Gemeinsamkeiten würden eine Beziehung bekanntlich angenehm machen. Denn Partner seien Menschen, Institutionen und Netzwerk, mit denen man verbunden ist oder sich bewusst zusammentut. Insbesondere die Ehrenamtlichen seien wichtige und starke Partner. So habe man in Großenseebach und in der Region ein sehr hohes Maß an Lebensqualität, an sozialer Sicherheit und Wohlstand erreicht. Großenseebach gehe es zwar gut, "aber ich höre in Gesprächen auch immer wieder von Sorgen und Nöten. Wohl dem, der Freunde und Partner hat und sein Netzwerk pflegt", erklärte der Bürgermeister.

So bedeute eine Kooperation der "starken Partner" für alle Beteiligten eine echte "Win-win-Situation". Das treffe auf Großenseebach zu, denn man kümmere sich intensiv um Freundschaften, setze auf Dialog, pflege und vertiefe Kontakte. "Für uns zählt jeder Einzelne, um gemeinsam ein ganzes Netzwerk zu flechten", erklärte der Bürgermeister, denn nicht nur der schnelle Effekt sei das Ziel, sondern gemeinsam am nachhaltigen Erfolg zu arbeiten. Dazu gehöre auch eine gute Wirtschaftsleistung, eine Grundlage des sozialen Miteinanders sowie die Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze und die Sicherung von Lebensqualität.

"Wir haben viel für das soziale Großenseebach getan - Investitionen in Bildung und strukturelle Verbesserungen der Betreuung für die Allerjüngsten. Denn das ist auch die Grundlage, das Fundament für die qualitativ hochwertige Infrastruktur", erläuterte der der Bürgermeister weiter. Es werde auch in den nächsten Jahren kräftig investiert, um den sozialen Wohlstand zu sichern und zukunftsfest zu machen. Dabei zollte der Bürgermeister den Kirchen und Sozialverbänden, der Feuerwehr sowie den Ehrenamtlichen Respekt und Anerkennung. "Unsere Vereine und Verbände sind die Triebfeder unserer Gesellschaft", erklärte der Bürgermeister unter Beifall.

Den Frieden verteidigen

In seinem Grußwort nahm Landrat Alexander Tritthart (CSU) den Faden zum Ehrenamt und dem Motto "Starke Partner" auf. Denn die hervorragende Wirtschaftsleistung des Landkreises sei hauptsächlich ein Verdienst der Unternehmen mit ihren Mitarbeitern sowie der Kommunen. Deshalb könne der Landkreis insbesondere auch in Bildung und Infrastruktur investieren. Eine besondere Herausforderung sieht der Landkreischef in den nächsten Jahren bei der Umwelt und beim Naturschutz, deren Probleme auch wieder nur mit Partnern gelöst werden können.

Tritthart schlug aber auch nachdenkliche Töne an, so mache er sich Sorgen um die weltweiten Konflikte und Katastrophen, die vielen Menschen die Lebensgrundlage entziehen. Denn Frieden, Freiheit und Wohlstand sowie Menschenrechte seien weltweit keine Selbstverständlichkeit und müssen jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Das beginne bereits im persönlichen Umfeld, betreffe aber auch Städte und Gemeinden und insbesondere die Politik.

Bevor Bürgermeister Seeberger das Büfett eröffnete, bat er einige Ehrenamtliche nach vorne, um ihnen mit einem Blumenstrauß zu danken. So Sandra Ebersberger, seit 20 Jahren Vorsitzende der Jugendkapelle, die mit ihren Konzerten und Auftritten aus dem kulturellen Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken sei. Ein herzlicher Dank und ein Blumenstrauß ging auch an die Organisatoren der Kulturveranstaltungsreihe "Großenseebacher Herbst", der aus der gesamten Region Besucher nach Großenseebach locke.

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