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Schäden durch "Burglind": Gemeinde sammelt für Sturmopfer

Vielen Einwohnern von Wind ist durch das Sturmtief "Burglind" großer Schaden entstanden. Jetzt gibt es ein Spendenkonto.
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Sturmtief "Burglind" hatte am 3. Januar eine Windhose durch den Pommersfeldener Ortsteil Wind gejagt. Dabei waren zahlreiche Anwesen beschädigt worden. Foto: Evi Seeger (Archiv)
Sturmtief "Burglind" hatte am 3. Januar eine Windhose durch den Pommersfeldener Ortsteil Wind gejagt. Dabei waren zahlreiche Anwesen beschädigt worden. Foto: Evi Seeger (Archiv)

"Der Schock sitzt tief", sagt Pommersfeldens Bürgermeister Hans Beck (WB Sambach). Als sich am Mittwochmorgen, 3. Januar, der Sturm "Burglind" mit einer Windhose seinen zerstörerischen Weg durch den Ortsteil Wind suchte, wurden viele Häuser und Nebengebäude zum Teil sehr stark beschädigt.

Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Fenster und Jalousien gingen zu Bruch. Die Bewohner habe der Sturm mit seinem hohen Maß an Verwüstung völlig unvorbereitet getroffen, stellt Beck fest. Glücklicherweise seien keine Personen zu Schaden gekommen. Erst in den Tagen nach dem Sturm kam nach und nach das ganze Ausmaß der Zerstörung zum Vorschein. Er habe sich mit den Ortsbewohnern getroffen und beraten, sagt Beck. Der materielle Schaden sei bei vielen Eigentümern sehr hoch, da die meisten auf keine Sturmversicherung zurückgreifen können.

In solch schwierigen Unglückslagen rücke die Gemeinde Pommersfelden zusammen. Die Anteilnahme sei groß, und viele Gemeindebürger hätten den Betroffenen mit Rat und Hilfe zur Seite gestanden. Die Hilfs- und Rettungskräfte, die vor Ort im Einsatz waren, hätten eine hervorragende Arbeit geleistet, lobt Beck. Ihnen allen möchte der Bürgermeister seinen ganz persönlichen und den Dank der Gemeinde aussprechen. Man könne jedoch darüber hinaus auch jetzt noch weiterhelfen. Um die Sturmopfer finanziell unterstützen zu können, hat die Gemeinde daher ein Spendenkonto eingerichtet.
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