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Erlangen
Naturschutz

Gegen die "Gärten des Grauens": Fränkische Stadt verbietet geschotterte Steingärten

Der Erlanger Stadtrat will geschotterten Steingärten einen Riegel vorschieben. Die "Gärten des Grauens" sollen verboten werden.
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Die Stadt Erlangen will ihren Bürgern verbieten, ihre Gärten vor allem mit Hilfe von Schottersteinen anzulegen.  Symbolfoto: Carmen Jaspersen/dpa
Die Stadt Erlangen will ihren Bürgern verbieten, ihre Gärten vor allem mit Hilfe von Schottersteinen anzulegen. Symbolfoto: Carmen Jaspersen/dpa

Die Stadt Erlangen will ihren Bürgern verbieten, ihre Gärten vor allem mit Hilfe von Schottersteinen anzulegen. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag (20. Februar 2020) mehrheitlich für eine entsprechende "Freiflächengestaltungssatzung", wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Bereits im vergangenen Jahr haben Naturschützer ein Verbot von Steingärten gefordert.

Die Satzung regelt unter anderem auch, dass Einhausungen für Mülltonnen "hochrankend" zu begrünen seien. Dasselbe gilt für Flachdächer, wenn sie größer sind als 50 Quadratmeter und Garagendächer mit einer Größe von mehr als 15 Quadratmetern.

Die Maßnahme gegen die eigenwillige, im Internet oft auch als "Gärten des Grauens" verspottete Gartengestaltung, ist umstritten. Abseits von Geschmacksfragen sei die eigene Entscheidungsfreiheit der Bürger berührt, meinen Kritiker. Die Befürworter machen geltend, das mangelnde Grün fördere das Insektensterben.

red/dpa

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