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Wirtschaft

Fujifilm kauft Höchstadter Unternehmen Medwork

Die Übernahme des Höchstadter Mittelständlers durch den japanischen Konzern soll Synergieeffekte bringen und den Standort Höchstadt stärken.
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Das Medwork-Firmengelände in Höchstadt  Foto: Barbara Herbst
Das Medwork-Firmengelände in Höchstadt Foto: Barbara Herbst

Das mittelständische Medizintechnik-Unternehmen Medwork aus Höchstadt hat einen neuen Eigentümer. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Gerald Fischer Anfang der Woche auf der Homepage von Medwork bekanntgab, wurden die Geschäftsanteile der Medwork GmbH am 16. Mai von der Fujifilm Corporation erworben.

Was diese Übernahme durch den japanischen Konzern mit Hauptsitz in Tokio für die rund 140 Medwork-Mitarbeiter in Höchstadt bedeutet, darauf gab es am Mittwoch von der hiesigen Firmenleitung noch keine Antwort. Man möge sich vorerst auf die Informationen auf der Homepage beschränken, hieß es. Antworten auf nähere Fragen gebe es später.

Die Fujifilm Corporation liefert marktführende Produkte für viele Branchen, unter anderem auch für die Endoskopie. Wie Medwork mitteilt, arbeiten beide Unternehmen schon seit 2012 zusammen. Durch den Zusammenschluss und das sich ergänzende Produktportfolio erhofft man sich einen erheblichen Synergieeffekt.

Medwork sieht eine weltweit steigende Nachfrage nach endoskopischen Instrumenten. Gemeinsam will man dieser Nachfrage gerecht werden und Wachstumschancen besser nutzen.

Mit ihren innovativen Endoskopsystemen und einem globalen Vertriebsnetz sei Fujifilm für Medwork der ideale Partner. Das Höchstadter Unternehmen geht davon aus, dass durch die Übernahme der Standort Höchstadt gestärkt und in den nächsten Jahren weiter ausgebaut wird. Medwork kündigt an, mit Fujifilm eng zusammenzuarbeiten, um neue medizintechnische Produkte höchster Qualität zu entwickeln und weltweit zu vermarkten.

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