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Adelsdorf
Bauausschuss

Für mehr Sicherheit an Adelsdorfer Busstop

Tempolimits sollen helfen, dass Fahrgäste an der Haltestelle Richtung Weppersdorf weniger gefährdet sind.
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Handlungsbedarf sehen die Freien Wähler an den beiden Bushaltestellen an der Staatsstraße Richtung Weppersdorf.
Handlungsbedarf sehen die Freien Wähler an den beiden Bushaltestellen an der Staatsstraße Richtung Weppersdorf.
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Mit einer Ortsbesichtigung startete am Mittwochabend die Bauausschusssitzung in Adelsdorf. Initiiert wurde dieser Vor-Ort-Termin vom Fraktionssprecher der Freien Wähler, Günter Münch. Seiner Meinung nach besteht dringender Handlungsbedarf, was die Staatsstraße 2264 Richtung Weppersdorf betrifft.

Gleich mehrere Baustellen gilt es laut Münch, anzugehen. Im Bereich der Bushaltestelle wünscht er sich eine Querungshilfe oder eine Verschwenkung. "Der Verkehr muss runtergebremst werden", betont er. Gerade wenn der Bus hält und Kinder und auch Erwachsene ein und aussteigen, sieht Münch eine Gefährdung, da die Autofahrer bei grüner Ampel "doch recht flott unterwegs sind".

Uwe Pöschl (CSU) gibt zu bedenken, dass eine Querungshilfe hinter der Ampel eine Gefahrenquelle bilden könnte. "Das spiegelt sonst eine Sicherheit für Fußgänger wider, die nicht da ist", erläutert er seinen Gedankengang.

Im Bereich des evangelischen Gemeindezentrums wurde die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße bereits auf 70 Stundenkilometer beschränkt, was von den Anwohnern als positiv empfunden wird, da dadurch nebenbei auch der Lärmpegel abgesenkt wurde.

Richtung Weppersdorf sowie ortseinwärts wäre die Geschwindigkeit laut Münch ebenfalls auf 70 Stundenkilometer zu beschränken. Ein entsprechendes Schild solle auf Höhe der Kläranlage oder kurz davor angebracht werden, um einen positiven Effekt zu erzielen. Zudem solle das Ortsschild, das etwa 200 Meter von der Bushaltestelle entfernt ist, weiter ortsauswärts gesetzt werden.

Bürgermeister Karsten Fischkal erklärte, dass das Schild früher weiter außen gestanden habe. Eben dorthin sollte es auch wieder zurück.

Auch komme man laut Münch um ein Überholverbot im Bereich der erhofften Geschwindigkeitsbegrenzung nicht umhin, da sich in dem Bereich auch zwei Linksabbiegespuren befinden: "Da ist es ganz wichtig, dass aus Sicherheitsgründen ein Überholverbot angebracht wird."

Fischkal schlägt vor, eine Geschwindigkeitsmessung vor der Ortseinfahrt durchzuführen. "Wir werden Geschwindigkeiten von 140 km/h haben, da schwöre ich Stein und Bein", sagt er.

Durch den Schwerverkehr wurde die Straße Richtung Lauf auch deutlich in Mitleidenschaft gezogen. "Die Straße ist in einem miserablen Zustand. Mit der Zeit lässt der Asphalt einfach nach", befand Münch. Im Bereich der Zufahrt zur Laufer Mühle in Fahrtrichtung Weppersdorf zum Beispiel habe sich eine starke Senkung gebildet. Dieser Schaden müsse ausgebessert und die Straße neu asphaltiert werden. "Aus Lärmschutzgründen mit Flüsterasphalt", wie Münch erklärt.

Auch der Bereich vor den beiden Bushaltestellen selbst könne schon allein aus Sicherheitsgründen eine Runderneuerung vertragen, was ebenfalls in Angriff genommen werden solle.

Raimar Oetzel, Anwohner im Bereich des Oesdorfer Wegs, machte Fischkal bei der Ortsbesichtigung zudem noch auf die Bushaltestelle am Oesdorfer Weg aufmerksam, die "sich direkt an eine Mauer kuschelt". Auch hier besteht seiner Meinung nach Handlungsbedarf, zum Beispiel in Form einer Versetzung der Haltestelle.

Letztendlich soll der komplette Vorgang dem Staatlichen Bauamt vorgelegt werden, mit Bitte um Prüfung und Umsetzung.