Weisendorf
Kirchweihausklang

Frühschoppen in Weisendorf ermöglichte Kontakte auf dem "kurzen Dienstweg"

Beim Frühschoppen in Weisendorf herrschte eine gelöste Stimmung. Erstmals richtete die Gemeinde mit ASV, Feuerwehr und Posaunenchor die Kirchweih aus.
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"Gruß an Kiel": Bürgermeister Heinrich Süß dirigiert den obligatorischen Eröffnungsmarsch.Richard Sänger
"Gruß an Kiel": Bürgermeister Heinrich Süß dirigiert den obligatorischen Eröffnungsmarsch.Richard Sänger
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Ein gut gefülltes Zelt, prächtige Stimmung, bestes Wetter und wieder Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - da muss sich ein Bürgermeister doch wohl fühlen. Traditioneller Kirchweihmontag, kurz vor 11 Uhr - und das Festzelt ist nahezu voll. Auf der Bühne stimmt der "Weisendorfer Soundexpress" auf den Frühschoppen ein. Bürgermeister Heinrich Süß fühlte sich wohl, als er den traditionellen Frühschoppen zum Ausklang der Weisendorfer Kirchweih gestern eröffnete und mit "Gruß an Kiel" den obligatorischen Eröffnungsmarsch dirigierte.

Der letzte und fünfte Tag der Weisendorfer Kirchweih mit dem traditionellen Frühschoppen gehört auch zum Teil der Politik, und Bürgermeister Süß (UWG) begrüßte insbesondere seinen Vorgänger und jetzigen Landrat Alexander Tritthart (CSU), den Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, die Bezirkstagsabgeordnete Ute Salzner (CSU), die Bürgermeister Ludwig Wahl aus Röttenbach und Klaus Hacker aus Oberreichenbach (beide FW) sowie den CSU-Amtskollegen Ludwig Nagel aus Hemhofen. Aber auch die Mitglieder des Marktgemeinderates waren beim Frühschoppen ebenso nahezu vollständig vertreten wie Mitglieder des Kreistages sowie Vertreter von Vereinen, Organisationen und den Kirchen.

Einige Stunden Auszeit

Tradition hat es in Weisendorf auch, dass die Schulleitung, Firmenvertreter und Vertreter von Ingenieur- und Planungsbüros, die mit Weisendorf kooperieren, sich einige Stunden Auszeit nehmen. Sie nutzen die Gelegenheit, mit den politischen Vertretern Gespräche auf dem "kurzen Dienstweg" zu führen. Besonders freute sich der Bürgermeister darüber, dass sein ehemaliger Ausbilder Bernhard Schwab mit seinem gesamten Stammtisch einen Abstecher nach Weisendorf gemacht hatte.

Viel diskutiert und gelacht

Bei seiner Begrüßungsansprache gab der Bürgermeister allen den Rat: "Heute gibt es die Gelegenheit, mit den Ehrengästen auf einem kurzen Dienstweg zu sprechen." So wurde bei Bier, Brezen und Weißwurst viel diskutiert, aber auch viel gelacht, und an allen Tischen herrschte eine gelöste Stimmung.

Erstmals richtete die Gemeinde mit den Vereinen ASV und der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Posaunenchor, unterstützt von den Ortsburschen und Ortsmadla, die Kirchweih in Eigenregie aus. "Wir feierten in diesem Jahr unsere eigene Kerwa, und alle Tage waren ein Erfolg", freute sich der Bürgermeister. So sei das neue Konzept von der Bevölkerung angenommen worden, und die Ehrenamtlichen hätten bewiesen, dass sie etwas auf die Beine stellen können, lobte Bürgermeister Heinrich Süß die vielen Helfer.

Auch Landrat Tritthart nahm sich Zeit, mit Gemeinderäten und Ehrenamtlichen Gespräche zu führen. Das ist Bürgernähe, wie er sie mag. Als Weisendorfer und ehemaliger Bürgermeister dürfte er die meisten Zeltgäste persönlich gekannt haben.

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