Mühlhausen

A3-Zubringer nach schwerem Unfall gesperrt: Audi schleudert in Lkw - Fahrer schwer verletzt

Ein Auto-Fahrer gerät zwischen Wachenroth und Reichmannsdorf in Mittelfranken auf der nur fünf Meter breiten Straße auf die Gegenfahrbahn und kracht in einen Lastwagen. Seit Auto hatte keine Airbags, der Fahrer wurde schwer verletzt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Audi wurde beim Aufprall auf die Zugmaschine völlig demoliert.  Fotos: Andreas Dorsch
Der Audi wurde beim Aufprall auf die Zugmaschine völlig demoliert. Fotos: Andreas Dorsch
+2 Bilder

Der Kommandant der Reichmannsdorfer Feuerwehr, Jochen Stark, wundert sich, dass auf dieser Straße nicht schon viel mehr passiert ist. Am Montagvormittag kam es auf der Kreisstraße zwischen Mühlhausen/Wachenroth und Reichmannsdorf zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem der Fahrer eines älteren Audi schwer verletzt wurde.

Auf der nur fünf Meter breiten Straße war ein ausländischer Sattelzug von Reichmannsdorf kommend Richtung Süden unterwegs, als ihm in einer langgezogenen, unübersichtlichen Kurve ein älterer Audi entgegen kam und frontal in die Zugmaschine des 40-Tonners krachte. Der Sattelzugfahrer, der am äußersten rechten Fahrbahnrand unterwegs war, hatte keine Möglichkeit auszuweichen.

Keine Airbags

Das Auto, das noch nicht mit Airbags ausgestattet war, wurde völlig demoliert, der 63-jährige Fahrer aus Nürnberg mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Erlangen geflogen. Der Fahrer des Lastzuges kam mit einem Schock und leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Burgebrach.

An der Unfallstelle vor Ort waren die Feuerwehren aus Mühlhausen, Reichmannsdorf, Wachenroth und Burgebrach. Die Einsatzkräfte befreiten den eingeklemmten Schwerverletzten aus dem Fahrzeug, sicherten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr weiträumig um.

Und sie sind sich einig in ihrer Einschätzung, dass diese Straße mit ihren nur fünf Metern Breite gefährlich schmal ist. Zudem darf hier auch noch 100 Stundenkilometer schnell gefahren werden. Aber selbst eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 wäre nach Einschätzung der Feuerwehrleute an der Unfallstelle noch zu viel. Kommandant Stark, der auf der Straße regelmäßig auch selbst mit Lastwagen unterwegs ist, berichtet von vielen gefährlichen Begegnungen. Dass im Begegnungsverkehr Spiegel zu Bruch gehen, ist auf dieser Strecke an der Tagesordnung.

Kommentare (1)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.