Höchstadt a. d. Aisch
Ausfall

Freibad Höchstadt: Kinder-Bereich erst mal zum Anschauen

Nach dem Wasserschaden im neuen Technik-Gebäude des Höchstadter Freibads geht die Anlage heuer nicht mehr in Betrieb.
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Den Bauzaun um die neuen Kinderbecken müssen Gerald Brehm (links) und Karl-Heinz Zillich noch stehen lassen. Foto: Andreas Dorsch
Den Bauzaun um die neuen Kinderbecken müssen Gerald Brehm (links) und Karl-Heinz Zillich noch stehen lassen. Foto: Andreas Dorsch
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Im aktuellen Rekordsommer verbucht das Höchstadter Freibad Rekord-Besucherzahlen. Schon mehrmals wurde die Tagesmarke 3000 geknackt. Und das, obwohl der neue Eltern-Kind-Bereich noch gar nicht in Betrieb ist.

Das wird er in dieser Saison auch nicht mehr, erklärten am Freitag vor Ort Bürgermeister Gerald Brehm (JL) und Karl-Heinz Zillich, stellvertretender Chef der Höchstadter Freizeiteinrichtungen. Die beiden neuen Kinderbecken aus Edelstahl sind zwar ebenso fertig wie die neue Grünanlage drum herum und der neue Kiosk, aber das alles kann weiterhin nur durch den Bauzaun bewundert werden.

Nach der Überflutung des Technikkellers, bei der wegen eines nicht schließendes Ventils der ebenfalls neuen Beregnungsanlage alles unter Wasser gesetzt wurde, habe man zunächst an eine Zwischenlösung gedacht, sagte Brehm. Doch um die Gewährleistungsansprüche nicht zu gefährden, müssen alle überfluteten Komponenten ausgetauscht werden - das dauert.

Rutsche lockt Gäste

2,7 Millionen Euro hat die Stadt gerade in den Ausbau des Freibads gesteckt. Neben dem Kind-Bereich ist auch eine Breitrutsche installiert worden und die ist inzwischen schon Publikumsmagnet. Zillich schätzt, dass die Rutsche zehn Prozent Besucher mehr zieht. In Zeiten, in denen die Konjunktur abflaut und andere Kommunen ihre Bäder schließen, könne Höchstadt auf sein in der Region einmaliges Freizeitzentrum stolz sein. "Wir sind finanziell gut gepolstert", sagte Brehm.

Höchstadt investiert weiter in seine Freizeiteinrichtungen. Für die Eisstadion-Sanierung, "die in den Millionenbereich geht", treffe man sich nächste Woche mit den Planern. Für das in die Jahre gekommene Hallenbad präferiert der Bürgermeister einen Neubau neben dem Freibadgelände. Zurückgestellt und erst einmal nur notdürftig saniert wird die Aischtalhalle.

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