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Herzogenaurach
Filmprojekt

"Film ab!" in Herzogenaurach

Im Film streiten alle mächtig. Die Jugendlichen aus Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt), die den Film über streitende Jugendliche drehten, haben dabei eins gelernt: wie man weniger streitet. Mittwochnachmittag war Premiere des Films. Das Ziel des gesamten Projekts war die Stärkung sozialer Kompetenzen.
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Klappe für die nächste Szene. Bei den Dreharbeiten hatten die Herzogenauracher Schüler viel Gelegenheit, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Fotos: Richard Sänger
Klappe für die nächste Szene. Bei den Dreharbeiten hatten die Herzogenauracher Schüler viel Gelegenheit, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Fotos: Richard Sänger
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Sie konnten die Premiere kaum erwarten, die Darsteller des Filmes "Coole Jungs und schnelle Autos", denn auch sie sahen Mittwochnachmittag zum ersten Mal den Film. Im Rahmen eines Filmprojektes der Wilhelm-Pfeffer-Schule entstand ein Film, dessen Story und das Drehbuch elf Schülerinnen und Schüler selbst entwickelten. Unterstützt wurden die Darsteller der Mittelschul- und Berufsschulstufe dabei von der Studienrätin Kathrin Hauck und Andrés Müller. Der Medienpädagoge und Filmproduzent Müller war von den Darstellern begeistert. "Die haben voller Begeisterung mitgearbeitet und immer wieder neue Ideen eingebracht", berichtete André Müller.

Das Filmprojekt entstand vor dem Hintergrund, die Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen zu stärken und gewaltfreie Lösungsstrategien für Konflikte zu erarbeiten.
Schon bei den Filmaufnahmen konnte bereits beobachtet werden, dass sie echte Fortschritte gemacht haben, wusste Schulleiterin Carola Anders zu berichten. Möglich wurde das Projekt, durch finanzielle Unterstützung des Lions-Clubs, dessen Präsident Jörg Dassler sich die Premiere nicht entgehen ließ.

Die Jugendlichen standen vor und hinter der Kamera, waren für Ton, Filmklappe und Kamera zuständig.Im Film geht es um zwei befreundete Gangs, die wegen ihrer Autos in Streitigkeiten geraten. Es findet ein Autorennen statt, aus dem allerdings kein Sieger hervorgeht. Der Streit geht weiter. Nun haben die Gangs zwei Möglichkeiten. Ihnen ist klar, dass die Freundschaft nur bestehen bleiben kann, wenn sie sich für eine Versöhnung entscheiden. Mit einer Party wird schließlich der Streit beendet.

"Durch das Projekt hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einer Sache zu arbeiten und gemeinsam ein Ziel erreichen", erklärt Kathrin Hauck. Nur dadurch, dass die Jugendlichen ein hohes Maß an Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit, Frustrationstoleranz, Geduld und Durchhaltevermögen während der gesamten Dreharbeiten zeigten, konnte dieser Kurzfilm entstehen, sagt Kathrin Hauck im Rückblick.
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