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Höchstadt a. d. Aisch
Spektakel

Feuerzauber und prächtige Gewänder

Die Höchstadter Musketiere luden zum 5. Mal zum historischen Weihnachtsabend.
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Viele Gäste waren in Gewandung gekommen (von links): Katrin Lorz, Matthias Stark, Friedrich Klein-Müller, Stefan Lorz, Claudia Klein-Müller und Hans Schubert, Vorsitzender der Musketiere. Fotos: Britta Schnake
Viele Gäste waren in Gewandung gekommen (von links): Katrin Lorz, Matthias Stark, Friedrich Klein-Müller, Stefan Lorz, Claudia Klein-Müller und Hans Schubert, Vorsitzender der Musketiere. Fotos: Britta Schnake
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Kleine Leuchtfeuer säumten am Samstag den Weg zum Schlosshof, wo die Höchstadter Musketiere zum historischen Weihnachtsabend geladen hatten. Die Gäste des Spektakels, das heuer zum 5. Mal stattfand, erwartete unter anderem eine Feuershow sowie Speisen, Getränke und insgesamt ein unterhaltsames Programm.

Zum ersten Mal mit einem Stand vertreten war Wilma El Daly aus Heroldsberg. Sie bot diverse Chili-Produkte in Form von Saucen und Brotaufstrichen feil. Natürlich durften auch gegrillte Würstchen als gute Unterlage für Glühwein und Co. nicht fehlen. Am Glühweinstand gab es neben den üblichen Verdächtigen einen "Seehund", der sich als Gebräu aus weißem Glühwein, Korn und Mandarine entpuppte. Ein Rezept aus dem Thüringischen, wie Stephanie Wiatkowski erklärt.

Mit einem besonderen Getränk weiß auch Margit Straßberger in der Cafeteria im Schloßgewölbe aufzuwarten. Neben Waffeln, Crepes und diversen heißen Getränken steht bei ihr und ihrem vierköpfigen Team ein "Helgoländer Grog" auf der Getränkekarte. "Das sind 4cl Grog und Rotwein", sagt Straßberger. "Der ist heiß und zieht rein."

Weiter hinten im Lokal saßen rund zehn Kinder um einen Tisch herum und bemalten ausgestochene Salzteig-Sterne, perfekt zum Schmücken des Weihnachtsbaumes. Als es draußen dann dunkler und auch ein wenig kälter geworden war, waren die Feuerstellen gut frequentiert. Damit auch die Kehrseite keine Frostbeulen bekommt, waren die Bänke um das Lagerfeuer mit weichen Fellen belegt. So stand einer längeren Verweildauer praktisch nichts mehr im Wege.

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