Herzogenaurach
Weihnachtskonzert

Festliche Klänge mit der Chorjugend

Zahlreiche Besucher lauschten am ersten Feiertag den Darbietungen der jungen Sängerinnen und Sänger in der Stadtpfarrkirche.
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Seit mehreren Jahren gehört es am ersten Weihnachtsfeiertag wie selbstverständlich zum Geschehen in der Stadt: das Weihnachtskonzert der Chorjugend unter der Leitung von Toni Rotter in der Stadtpfarrkirche. Auch diesmal lauschten sehr viele begeisterte Zuhörer den Darbietungen von 42 Sängerinnen und Sängern.
Toni Rotter konnte sich auf 17 Sängerinnen im Sopran und 13 im Alt verlassen. Genauso auf die zehn Sänger im Tenor und zwölf im Bass. Damit aus den unterschiedlichen Stimmlagen ein hervorragendes Zusammenwirken entsteht, ist eine gute Stimmbildung unabdingbar. Dafür zeichnen Eva-Marie Ferrara, Manuel Krauß, Elisabeth Ort und Cornelia Schmid verantwortlich.


13. Jahrhundert

Den Anfang des Abends machte der Männerchor mit "Alle psallite cum luya" aus dem 13. Jahrhundert. Das weitere Konzert wurde von wechselnden Formationen bestritten. Durch den Kirchenraum erklang "Geborn ist uns ein Kindelein" aus Ungarn im Arrangement von Rolf Lukowsky, "Lux aurumque" von Eric Whitacre und das "Ave Maria" von Franz Biebl.
In kleiner Besetzung waren "The world for Christmas" von Anders Edenroth und "Stars" von Eriks Esenvalds zu hören. Große Präzision erforderte "Denn er hat seinen Engeln befohlen" von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Aus den Reihen der Chorjugend können alljährlich auch Solisten zum Vortrag gewonnen werden. In diesem Jahr übernahmen Karla und Hannes Schmidthuysen mit dem Weihnachtslied von Ernst Rauscher diesen Part.
Für weihnachtliche Stimmung sorgten "A star ist shining tonight von Tore W. Aas, oder "Shepherd's Pipe Carol" von John Rutter, genauso wie "Driving home for Christmas" von Chris Rea.
Vorgetragen wurden das Lukasevangelium von Julie Mennerat, Rudolf Körner und Katharina Straub sowie ein Weihnachtsgedicht von Hoffmann von Fallersleben durch Alexia Sabelfeld.
Aber auch Instrumentalsolisten aus den Reihen der Choristen konnte Rotter in das Programm einbauen, so Ludwig Orel mit der Sonate Nr. 3 in c-Moll von Alexandre Guilmant und der Triosonate C-Dur von Johann Sebastian Bach.


Gänsehaut garantiert

Bei "Stille Nacht" wurde das Publikum zum Mitsingen der jeweils ersten und dritten Strophe animiert. Genauso bei dem Lied "O du Fröhliche" von Joseph Mohr und Franz Gruber. Kein Wunder, dass die begeisterten Zuhörer eine Zugabe forderten, die gerne gewährt wurde. Zu "Shine your light" von Tore W. Aas trugen die Chormitglieder beim Auszug aus der dunklen Kirche Lichter in der Hand.
Mit einer Spende konnten die Zuhörer die Arbeit der Chorjugend würdigen, bevor sie in die Nacht hinaustraten.
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