Mühlhausen

Faatz will Bürgermeister bleiben

Die CSU Mühlhausen schickt den Amtsinhaber erneut ins Rennen um den Posten des Ortsoberhaupts.
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Bürgermeister Klaus FaatzEvi Seeger
Bürgermeister Klaus FaatzEvi Seeger
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Bürgermeister Klaus Faatz, seit zwölf Jahren im Amt, bewirbt sich wieder für den Chefsessel im Mühlhausener Rathaus. "Ich will mit euch Zukunft gestalten", richtete sich Faatz an die zur Nominierung versammelten Bürger. Nachdem ihn Hermann Gamperling, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands, vorgeschlagen hatte, erhielt Faatz das einhellige Votum der stimmberechtigten Mitglieder.

Dafür waren allerdings nur die sechs Stimmen der anwesenden CSU-Mitglieder notwendig. Denn die Bürger mit Parteibuch der Christlich-Sozialen lassen sich in der Marktgemeinde an zwei Händen abzählen. Die altehrwürdige Gaststube Bär war dennoch gut gefüllt mit Unterstützern und Bewerbern für die Gemeinderatsliste. Alexander Schulz, Höchstadter CSU-Bürgermeisterkandidat und seit kurzem Kreistagskollege von Faatz hatte ein leichtes Amt. Über Kandidaten und Platzierungen auf dem vorbereiteten Wahlvorschlag konnte im Block abgestimmt werden. Alles wurde einstimmig angenommen.

In den vergangenen Wochen sah es noch so aus als bleibe der 46-jährige Amtsinhaber aus Decheldorf - wie bereits vor sechs Jahren - der einzige Kandidat für den Chefsessel im Mühlhausener Rathaus. Anfang dieser Woche überraschten jedoch die Freien Wähler mit der Nachricht, dass sie am kommenden Sonntag einen eigenen Bewerber für das Bürgermeisteramt ins Rennen schicken wollen.

Mehrheit im Rathaus

Aktuell hat die CSU mit sieben Sitzen plus Bürgermeister die Mehrheit im Rathaus. Die Freien Wähler sind mit fünf Mandaten vertreten. Bei seiner Vorstellung dankte Faatz nicht nur den Gemeinderäten für die konstruktive Zusammenarbeit, sondern auch den zahlreichen Vereinen und Gruppen, "die das Besondere von Mühlhausen ausmachen".

In Stichpunkten machte Faatz deutlich, was in der Vergangenheit für die Gemeinde erreicht wurde: Ausbau der Breitbandversorgung, die Ausweisung neuer Baugebiete und das daraus resultierende Wachstum der Einwohnerzahlen. Auch dass die einst überdurchschnittlich verschuldete Gemeinde sich mittlerweile "ein finanzielles Polster geschaffen hat". Aber es gebe noch viel zu tun: Kanalbau, Dorferneuerung in Decheldorf und Schirnsdorf, den Ausbau der Flurbereinigungswege und die Kläranlage. Als eines der dringenden Projekte stehe ein Neubau oder die Erweiterung des gemeindlichen Kindergartens an.

Beim Wahlvorschlag für die Liste wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Auf den 24 möglichen Listenplätzen wurden die ersten acht Kandidaten doppelt aufgeführt. Den Spitzenplatz nimmt Klaus Faatz ein. Danach folgen die amtierenden Gemeinderäte. Nicht mehr auf der Liste zu finden sind die amtierenden Ratsmitglieder Sylvia Müller und Robert Pickel.

Die Kandidaten:

1./2. Klaus Faatz

3./4. Harald Scheidig

5./6. Reinhard Klaus

7./8. Ludwig Hagensick

9./10. Rainer Morgenroth

11./12. Gabi Braun

13.14 Jeanette Pompe

15./16. Friedrich Kolm

17. Thomas Simon

18. Michael Jakob

19. Marcus Morgenroth

20. Markus Schmidt

21. Roland Braun

22. Lisa Faatz

23. Jürgen Wernsdörfer

24. Walter Jakob

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