Etzelskirchen
Bürgerversammlung

Etzelskirchener hatten das Wort

In dem Stadtteil von Höchstadt ging es vor allem um den Flächennutzungsplan, der im Konsens mit den Bürgern entwickelt werden soll.
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Bürgermeister Gerald Brehm steht in Etzelskirchen Rede und Antwort.Jürgen Ganzmann
Bürgermeister Gerald Brehm steht in Etzelskirchen Rede und Antwort.Jürgen Ganzmann
Dass die Probleme eher gering in der Bürgerschaft von Etzelskirchen sind, zeigte die gut besuchte Bürgerversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Gerald Brehm moderierte die Veranstaltung, beantwortete alle Fragen und nahm jede Anregung dankbar auf. Das große Thema wie bereits in den vorangegangenen Veranstaltungen in den anderen Ortsteilen war der in der Entwicklung befindliche Flächennutzungsplan (FNP) und der dazugehörige Landschaftsplan.

Die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Etzelskirchen, die sich der Stadtrat vorstellen kann, wurden durch Julia Apfelbacher, zuständig für die Bauleitplanung im Rathaus der Stadt Höchstadt, anhand von Plänen erläutert. Bürgermeister Brehm betonte, dass nur im Konsens mit den Grundstückseigentümern und den Bürgern Flächen für Wohnbebauung oder Flächen für Freizeit und Sport ausgewiesen werden, wie im Plan dargestellt.

Bei diesem Entwurf zum Flächennutzungsplan handelt es sich um einen Vorschlag, der in der Bürgerschaft diskutiert und mit den Grundstückseigentümern verhandelt werden soll. Das Ergebnis wird dann durch den Stadtrat in einer Klausurtagung im Februar 2018 diskutiert.

Der Verkehr in Etzelskirchen wurde ebenfalls thematisiert. So wurde der schlechte Zustand der Straße an der Birkach in Richtung Medbach angesprochen. Bürgermeister Brehm weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass es im Rahmen des neuen Flächennutzungsplans Veränderungen an der Trassenführung geben kann und deshalb die bereits vorangeschrittenen Planungen vorerst etwas ruhen, bis absehbar ist, wie die Entwicklung in dem Bereich aussieht.


Nadelöhr Weidenweg

Die Anbindung von Etzelskirchen Nord wurde ebenfalls angesprochen. Der gesamte Verkehr muss sich durch den engen Weidenweg bis zur Staatsstraße zwängen. Es gibt keine andere Möglichkeit und das ist für die Anwohner eine Belastung. Auch hier konnte Bürgermeister Gerald Brehm die Bürger auf Planungen innerhalb des FNP verweisen. In dem Entwurf sind bereits mögliche Trassen für einen neuen Übergang vorgesehen und müssen erst in einer Fortschreibung des Verkehrskonzeptes der Stadt Höchstadt untersucht werden. Bedenken von Bürgern, dass man damit auch eventuell mehr Durchgangsverkehr erzeugt, werden ebenfalls sehr ernst genommen.

Edgar Litz, der Vorsitzende der Spielvereinigung Etzelskirchen möchte gern, dass das Sportgelände fußläufig auf einem beleuchteten Fuß- und Radweg erreichbar ist. Er verweist auf die große Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die mit dem Fahrrad zum Training kommen, und zurzeit nur den Weg durch den Wald oder auf der Staatstrasse als Alternative haben. In der dunklen Jahreszeit sei das ein Problem.

Litz möchte ebenfalls, dass im neuen FNP Entwicklungsmöglichkeiten für den Sportverein und Sportgelände berüpcksichtigt werden. Bürgermeister Brehm konnte Litz dahingehend beruhigen, dass bereits Flächen für eine Erweiterung und die nötigen Abstände zu einer möglichen Bebauung berücksichtigt wurden.


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