Niederndorf
Begrüssungsfest

Erstklässler sind in der Schule angekommen

An der Cunz-Reyther-Grundschule in Niederndorf gab es am zweiten Tag für die 41 Erstklässler in der Turnhalle ein buntes Begrüßungsfest.
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In einem kleinen Theaterstück bekamen die Erstklässler einen Vorgeschmack darauf, was sie in der Schule erwartet.   Foto: Richard Sänger
In einem kleinen Theaterstück bekamen die Erstklässler einen Vorgeschmack darauf, was sie in der Schule erwartet. Foto: Richard Sänger
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Die Klassen 4a und 4b und die Schauspielgruppe der Schule hatte sich vorbereitet, um die Abc-Schützen zu begrüßen und zu zeigen, dass Schule auch lustig sein kann. Am Tag zuvor hatte es bereits einen Schulgottesdienst gegeben, die Schulanfänger wurden im Pausenhof begrüßt und den Lehrkräften vorgestellt. Mit dem Lied "Heut zu unserm Feste" wurden die Erstklässler und die Gäste in der Turnhalle willkommen geheißen. In einer Interviewrunde berichteten die Kinder vom ersten Schultag und dass ihnen sogar eine Hausaufgabe mitgegeben wurde.

Trapeze für die Sicherheit

"Die war leicht, ich musste meine Schultüte malen", berichtete ein Mädchen. "Das wird schon bald etwas schwieriger", meinte Schulleiterin Heidi Forisch schmunzelnd. Die Umfrage jedenfalls ergab, dass alle Kinder neugierig auf die Schule sind. Einen kleinen Einblick bekamen sie bereits von der Theatergruppe, dargestellt als Schulklasse, die aus einem Buch liest. Das beobachteten Tiere, und als die Klasse weg war, wollten die Tiere auch lesen.

Aber weder mit Brille, Schneuzen oder am Kopf kratzen funktionierte es. Die Tiere gingen in die Schule und forderten lautstark: "Wir wollen Lesen lernen." Da Tiere nicht am Unterricht teilnehmen dürfen, wurden sie von der Lehrerin weggeschickt. Also musste der Zauberer helfen, er verwandelte die Tiere in Schulkinder.

Nach weiteren Liedern der vierten Klassen wurden die von der Sparkasse gestifteten Trapeze übergeben und die Schulleiterin sowie Jasmin Tischler von der Sparkassen-Filiale Niederndorf und Veronika Walther von der Gebietsverkehrswacht Herzogenaurach trugen den Kindern auf, jeden Tag die Trapeze überzuziehen. Gerade in der nahenden dunklen Jahreszeit sei es für Kinder auf der Straße besonders gefährlich. Veronika Walther schilderte Situationen, in denen Kinder sehr schnell übersehen werden. "Wir und eure Eltern wollen, dass ihr gesund in der Schule ankommt und dass auch auf dem Heimweg nichts passiert", ermahnte Jasmin Tischler, zweifache Mutter, die Erstklässler.



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