Erlangen

Erlangen: Vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

Ein von der Stadt Erlangen beauftragtes Fachunternehmen bekämpft in den ersten beiden Maiwochen vorbeugend den Eichenprozessionsspinner in vier ausgewählten Bereichen.
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Ein von der Stadt Erlangen beauftragtes Fachunternehmen bekämpft in den ersten beiden Maiwochen vorbeugend den Eichenprozessionsspinner in vier ausgewählten Bereichen. Dabei handelt es sich um das Bergkirchweihgelände, den Burgberggarten, den Eichenwald und die Ebrardstraße. Die dort stehenden Eichen werden mit einem biologischen Insektizid besprüht. Das von Natur aus im Boden vorkommende Bakterium mit dem Namen ?Bacillus thuringiensis? hemmt die Häutung der Raupen, so dass sie absterben. Für Menschen ist das Toxin unschädlich, dies gilt ebenso für andere Insekten, Weichtiere und Wirbeltiere. Das Insektizid wird zudem durch die UV-Strahlung rasch abgebaut und belastet so den Naturhaushalt nicht. Während der Arbeiten sind in unmittelbarer Nähe Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über den genauen Beginn der Arbeiten wird nochmals gesondert informiert.

Wie die kommunale Abteilung Stadtgrün mitteilt, wird so verhindert, dass die Raupen in das dritte Larvenstadium übergehen, in dem die gefährlichen Brennhaare ausgebildet werden. Sie können bei Berührung allergische Reaktionen und starken Juckreiz auslösen. Der Eichenprozessionsspinner, ein Forstschädling, breitet sich aufgrund der Klimaveränderung immer weiter aus. Die Raupen fressen ausschließlich Eichenblätter. Die Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass die vorbeugenden Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang des Befalls führen.

Im Internet unter www.erlangen.de/eichenprozessionsspinner sind wichtige Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst.

YouTube Video: Interview mit Michael Schade, Abteilung Stadtgrün

25.04.2019
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Erlangen


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