Erlangen

Erlangen: RathausReport vom 31. Mai 2019

Entwurfsplanung für Familienzentrum am BBGZ beschlossen Der Stadtrat hat am Mittwoch der Entwurfsplanung für den Neubau eines Familienzentrums im Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) an der Hartmannstraße zugestimmt.
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Entwurfsplanung für Familienzentrum am BBGZ beschlossen

Der Stadtrat hat am Mittwoch der Entwurfsplanung für den Neubau eines Familienzentrums im Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) an der Hartmannstraße zugestimmt. Das Zentrum soll einen Familienstützpunkt, eine Familienpädagogische Einrichtung, Angebote der Offenen Jugendsozialarbeit, eine Spiel- und Lernstube sowie eine Kinderkrippe und einen Kindergarten beherbergen. Mit dem Zentrum schafft die Stadt die notwendige soziale Infrastruktur in dem Stadtteil, wo durch die Baumaßnahen der GEWOBAU aktuell mehr Wohnraum entsteht.

Die Vorplanung des Neubaus sieht ein dreigeschossiges Gebäude vor. Durch ein gemeinsames Dach sollen die dort ebenfalls geplante Vierfachsporthalle, das DAV-Kletterzentrum und das Familienzentrum städtebaulich und architektonisch verbunden werden. Für die Einrichtungen werden eigene Freiflächen gestaltet. Zudem entstehen rund um das BBGZ öffentlich zugängliche Freiflächen, die ein soziales Zentrum für den Stadtteil schaffen und zu Bewegung und Sport einladen.

Für das Familienzentrum im BBGZ werden nach einer vorläufigen Kostenschätzung Baukosten von rund 13 Millionen Euro erwartet. Die Stadt geht von einer Förderung in Höhe von fünf Millionen Euro für die Kindertageseinrichtungen aus, für die weiteren Einrichtungen des Familienzentrums werden Zuschüsse über das Programm ?Soziale Stadt? beantragt. Zum gegenwärtigen Planungszeitpunkt können sich jedoch noch Kostenabweichungen von bis zu 20 Prozent ergeben. Der Baubeginn ist im September 2020 vorgesehen, mit einer Baufertigstellung wird bis Mitte 2022 gerechnet.

Erlangen unterzeichnet Appell gegen Atomwaffen

Die Stadt Erlangen unterzeichnet den Appell der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Das hat der Stadtrat beschlossen. Der Aufruf drückt die tiefe Besorgnis über die immense Bedrohung aus, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. ?Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben.

Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen?, heißt es in dem Aufruf weiter. Daher begrüße man den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen, dem die deutsche Bundesregierung bislang nicht beigetreten ist. Oberbürgermeister Florian Janik sagte: ?Wir fordern die Bundesregierung auf, dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten. Städte tragen eine besondere Verantwortung für den Schutz ihrer Bewohner. Aus diesem Grund sprechen wir uns nachdrücklich gegen Atomwaffen aus.?

Musik überwindet alle Grenzen: Jugendchor des CEG in Bozen

Was für eine Bereicherung es ist, in einem vereinten Europa zu leben und Grenzen zu überwinden, das konnte der ?Jugendchor acquire? des Christian-Ernst-Gymnasiums (CEG) bei seiner Austauschfahrt mit dem Chorleiter Philipp Barth in Bozen, Erlangens jüngster Partnerstadt, erleben. Nachdem der ?Jugendchor acquire? im vergangenen Jahr beim Deutschen Chorwettbewerb ausgezeichnet wurde, folgte in diesem Jahr die Einladung in die ?Südtiroler Hauptstadt?. Der Chor des CEG durfte den Auftakt für die Begegnung zwischen Jugendlichen der neuen Partnerstädte machen. Die 50 Sängerinnen und Sänger im Alter von zehn bis 14 Jahren, die teilweise in italienischen Gastfamilien untergebracht waren, erhielten in Bozen die besondere Ehre, gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Dekan die ?Lange Nacht der Kirchen? im Dom zu eröffnen. Später folgte ein gleichermaßen mitreißendes wie berührendes Konzert des CEG-Chores, der mit inzwischen gewohnt hohem Niveau überzeugte und mit begeistertem Beifall belohnt wurde. Es folgten Proben mit einem italienischen Jugendchor und ein gemeinsamer ?Flashmob? auf dem berühmten Waltherplatz. Ob beim Anstehen in der Seilbahn, während der Wanderung auf dem Ritten oder als Dank für die perfekte Organisation durch den Jugenddienst Bozen ? gesungen wurde bei jeder Gelegenheit. Und so war es nicht verwunderlich, dass nicht nur die Erlanger von Bozen begeistert waren, sondern auch die neu gewonnenen Bozener Freunde sofort einen Termin für einen Gegenbesuch 2020 vereinbart haben.

OB unterstützt ?Mama ist die Beste?-Kampagne bei Galeria Kaufhof 

Das Einkaufszentrum Galeria Kaufhof startet am Montag, 3. Juni, die Wohltätigkeits-Kampagne ?Mama ist die Beste?. Für ein Jahr werden jeden Montag, dem ?Mama-Tag? ein Cent pro Verkaufsbon an eine Organisation gespendet, zusätzlich gibt es Spendenboxen. Mit der Aktion werden unterschiedliche gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die sich für die Bedürfnisse von Müttern einsetzen. OB Florian Janik unterstützt die Aktion und informiert sich am Montag vor Ort.

Flugsportverein präsentiert sich mit Ausstellung im Rathaus

Bürgermeisterin und Sportreferentin Susanne Lender-Cassens eröffnet am Montag, 3. Juni, um 17:00 Uhr im Rathaus die Ausstellung ?Vom Hangrutschen zum E-Fliegen?, die der Flugsportverein Erlangen-Nürnberg anlässlich seines 111-jährigen Bestehens in der Region zeigt. Die Schau zur Erlanger Flugsport-Geschichte ist zu den Rathaus-Öffnungszeiten bis Freitag, 14. Juni zu sehen.

Bau- und Werkausschuss Entwässerungsbetrieb tagt 

Der Bau- und Werkausschuss für den Entwässerungsbetrieb tagt am Dienstag, 4. Juni, ab 16:30 Uhr im Rathaus. Im Ratssaal stehen die bauliche und hydraulische Kanalerneuerung/-sanierung einschließlich der Fremdwassersanierung, der Umweltbericht des Entwässerungsbetriebs, die Ertüchtigung des Sonnenschutzes am Rathaus und anderes auf der Tagesordnung.

Stadtteilbeirat Alterlangen spricht über Stadtteilzentrum 

Der Stadtteilbeirat für Alterlangen kommt am Dienstag, 4. Juni, um 19:30 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Wünsche und Möglichkeiten für ein Stadtteilzentrum, die Beleuchtung im Wiesengrund (Weg zu DJK-Sporgelände) und anderes stehen im Hörsaal der Realschule am Europakanal (Schallershofer Straße 18) auf der Tagesordnung.

?Jugend musiziert?-Bundeswettbewerbs-Teilnehmer treten auf

Die Erlanger Universitätsmusik lädt am Sonntag, 2. Juni, um 19:00 Uhr im Wassersaal der Orangerie (Schlossgarten) zu einer Art öffentlichen Generalprobe für die jungen Musikerinnen und Musiker, die sich mit einem ersten Platz beim Regional- wie Landeswettbewerb für den Bundeswettbewerb ?Jugend musiziert? qualifiziert haben. Er wird am Pfingstwochenende in Halle stattfinden.

In vier Formationen unterschiedlicher Besetzung erklingt jeweils das gesamte 20-minütige Wettbewerbsprogramm mit Werken unterschiedlicher Stilistik, teilt die Städtische Sing- und Musikschule mit. Den Auftakt macht ein Alte-Musik-Ensemble mit Emilia Sarau, Hanna-Leona Hanslik, Paul Morneburg, Johannes Görtz und Sonja Rausch. Als Gruppe agiert auch das Gitarrentrio mit Finn Laurin Dröder, Diego Förster und Leo Bernard. Als Solistinnen zu hören sind die jungen Geigerinnen Alma Keilhack und Annika Elsässer. Der Eintritt ist frei.

Kunstmuseum I: OB eröffnet ?Amplitude der Differenz?

Franken und die chinesische Provinz Yunnan verbindet seit 2015 ein Kunstaustausch, der in einer Wanderausstellung die Differenzen und Gemeinsamkeiten der Kunstproduktion beider Regionen in Schwingung bringt. Diese ?Amplitude der Differenz? im 2. Deutsch-Chinesischen Kunstaustausch wird am Sonntag, 2. Juni, um 11:00 Uhr von Oberbürgermeister Florian Janik im Kunstmuseum eröffnet. In den Doppelausstellungen (Erlangen und Schloss Ratibor in Roth) werden Kunstwerke fränkischer und chinesischer Künstlerinnen und Künstler gemeinsam präsentiert. Inhaltliche Themenfelder und stilistische Merkmale der beiden Kulturregionen werden dabei sichtbar. Die durch eine Jury ausgewählten Teilnehmer aus Franken und der Provinz Yunnan werden für die Doppelausstellungen auf die beiden parallelen Standorte aufgeteilt. Daher sind einige Künstler nur in Erlangen oder in Roth ausgestellt. Info: www.kunstmuseumerlangen.de.

Kunstmuseum II: Ausstellung mit Werken von Werner Tögel

Gemeinsam gestalten die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach und der Freundeskreis Kunstmuseum Erlangen e. V. im Rahmen der ?Kooperation in Kunst? jährlich zwei Ausstellungen von und mit Künstlerinnen und Künstlern aus Franken. Die erste Ausstellung der Reihe in diesem Jahr, die am Dienstag, 4. Juni, um 17:00 Uhr eröffnet wird, ist dem Künstler Werner Tögel gewidmet. Er wurde 1951 in Schweinfurt geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Ab 1980 war er als Kunsterzieher am Willstätter Gymnasium in Nürnberg tätig. Er erhielt u.a. 2010 den Publikumspreis des Kunstvereins Bayreuth sowie 2011 den Anerkennungspreis und 2015 den Sonderpreis des Kunstpreises der Nürnberger Nachrichten. Die vordergründig gegenständliche Malerei von Tögel enthält immer auch Elemente der Abstraktion. Die Ausstellung ?Added Value? in der Schalterhalle der Sparkasse am Hugenottenplatz bietet eine Insel der Entschleunigung. Info: www.kunstmuseumerlangen.de.

Die dänische Künstlerkolonie Skagen um 1900

Es gehört, wie z. B. auch das niedersächsische Worpsweede, zu den berühmten Künstlerkolonien: das dänische Skagen. Die Kunsthistorikerin Nina Pfannschmidt stellt am Dienstag, 4. Juni, um 19:30 Uhr in der Volkshochschule (Friedrichstraße 19) die um 1880 im nördlichsten Zipfel des Landes gegründete Künstlerkolonie und deren Bewohner, die als ?Maler des Lichts" Berühmtheit erlangten, vor. Der Eintritt ist frei.

Die Kirche und die vernachlässigten Tierrechte

?Bei der Frage, wie wir Menschen Tiere behandeln, handelt es sich um eine Angelegenheit des Evangeliums.? Diese Überzeugung vertritt der österreichische katholische Theologe und Ethiker Prof. Kurt Remele von der Universität Graz. Am Mittwoch, 5. Juni, um 19:00 Uhr, beleuchtet er im vhs-Lesecafé (Hauptstraße 55) die, wie er sagt, traditionelle christliche Tiervergessenheit und deren Ursachen. Gleichzeitig sieht er Kirche und Theologie aber auf dem Weg hin zu mehr Tierfreundlichkeit. Der Eintritt zu der Kooperationsveranstaltung mit dem Verein ?Ärzte gegen Tierversuche? ist frei.

Fachbereich Fahrerlaubnisangelegenheiten bedingt erreichbar

Der Bereich Fahrerlaubnisangelegenheiten im Bürgeramt der Stadt ist am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 4. bis 6. Juni, nur eingeschränkt erreichbar. Darüber informierte die Dienststelle im Rathaus-Erdgeschoss. Betroffen sind die Servicedienste Beratung bei altersbedingten und gesundheitlichen Einschränkungen, drogen-/alkoholbedingte Maßnahmen sowie Maßnahmen nach dem Punktekatalog, Wiedererteilung der Fahrerlaubnisse nach Entzug, Umschreibung ausländischer Fahrerlaubnisse, Fahrerlaubnisse für Berufskraftfahrer, Taxischeine sowie Lkw- und Busklassen für private Nutzung. Für diese Servicedienste, an der Infotafel des Bürgeramts unter ?Fahrerlaubnisangelegenheiten 2? aufgeführt, ist am Dienstag von 16:00 bis 18:00 Uhr, am Mittwoch von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie am Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr keine Bearbeitung möglich.

31.05.2019
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Erlangen
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