Erlangen

Erlangen: RathausReport vom 29. Juli 2019

Ehemaliges Hallenbadgelände als städtebauliche Chance Die Stadtverwaltung soll die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Hallenbadgrundstücks westlich des künftigen Kultur- und Bildungscampus (KuBiC) Frankenhof vorantreiben.
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Ehemaliges Hallenbadgelände als städtebauliche Chance

Die Stadtverwaltung soll die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Hallenbadgrundstücks westlich des künftigen Kultur- und Bildungscampus (KuBiC) Frankenhof vorantreiben. Das hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats beschlossen. Das Ratsgremium bekräftigte, dass die gesamte Fläche auch künftig für eine öffentliche Nutzung vorgehalten bleibt. Ebenso soll das Christian-Ernst-Gymnasium in dem Bereich auch künftig Sportanlagen nutzen können. ?Die freie Fläche bietet uns die Chance, das gesamte Areal in den Blick zu nehmen und städtebaulich aufzuwerten und neu zu sortieren?, sagte Planungs- und Baureferent Josef Weber. Zudem ergäben sich durch die räumliche Nähe zum Christian-Ernst-Gymnasium (CEG) und zum KuBiC eine Reihe von Synergieeffekten und neue Möglichkeiten, was gemeinsame Raumnutzungen oder Kooperation bei Veranstaltungen und Konzerten angehe. Erste Gespräche zwischen Stadtverwaltung und CEG fanden bereits statt. Man sei sich einig, dass man die gesamte Freifläche im Hinblick auf diese Potenziale untersuchen wolle. Bei der Planung soll zudem einbezogen werden, dass die nördlich gelegene städtische Friedrich-Sponsel-Sporthalle stark sanierungsbedürftig ist. Nach einer ersten Kostenabschätzung wird es wohl wirtschaftlicher sein, auf dem freigewordenen Gelände eine neue Sporthalle zu planen und die Fläche der Altstadtstruktur entsprechend städtebaulich zu reparieren. Ferner stimmte das Ratsgremium grundsätzlich zu, dass zur Deckung des allgemeinen Stellplatzbedarfs die Errichtung einer Tiefgarage mit öffentlichen Stellplätzen sinnvoll ist, die sich über das gesamte, derzeit unbebaute Gelände, also die Freisportanlagen und das ehemalige Hallenbad, erstreckt. Eine öffentliche Tiefgarage leiste zudem einen Beitrag, die angestrebte Verminderung von Gehwegparkern im öffentlichen Straßenraum auszugleichen, so Weber. Die Verwaltung wurde beauftragt, die nächsten Planungsschritte einzuleiten.

Unterstützung für Jugendliche aus einer Hand

Bis zum Jahr 2021 soll es in Erlangen eine sogenannte Jugendberufsagentur geben. Der Erlanger Stadtrat hat ein entsprechendes Konzept beschlossen, das nun von der Verwaltung schrittweise umgesetzt wird. Ziel ist es, mit einer Jugendberufsagentur eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche im Übergang von der Schule zum Beruf zu schaffen. In der Jugendberufsagentur sollen bislang getrennte Unterstützungsstrukturen unter einem Dach gebündelt werden.

Jugendliche ohne Ausbildung und Arbeit fallen häufig in mehrere sogenannte Rechtskreise des Sozialgesetzbuchs und haben deshalb häufig Ansprechpartner in unterschiedlichen Behörden, in den Jugendämtern, bei der Arbeitsagentur und in den Jobcentern. Das führt dazu, dass Jugendliche seltener Hilfe in Anspruch nehmen, in Warteschleifen landen oder aus dem Leistungsspektrum herausfallen. Ein rechtskreisübergreifendes Fallmanagement findet bislang nicht statt. Mit der Jugendberufsagentur hingegen vereinfacht sich der Weg für junge Menschen in den Berufsorientierungsprozess durch eine zielgerichtete, klare und zeitnahe Unterstützungsstruktur. Eine langfristige Begleitung in ihrem Bildungs- und Berufsverlauf, beginnend mit der Berufsorientierung in der Schule über Ausbildung und Berufseinstieg oder Studium wird erleichtert. Nicht zuletzt können auch Integrationsaufgaben leichter wahrgenommen werden. Aber auch Schulen, Lehr- und Fachkräfte sowie Betriebe profitieren aus Sicht der Stadtverwaltung. Sie erhalten eine neue Anlaufstelle zur Ausbildungsakquise, Fachkräftegewinnung und Unterstützung im Falle drohender Ausbildungsabbrüche. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung, nun einen konkreten Kosten- und Finanzierungsplan auszuarbeiten.

Vielfältige Angebote und hohe Beteiligung bei Erwachsenenbildung

Der im Juli erschienene Teilbericht ?Erwachsenenbildung in Erlangen 2019? des städtischen Bildungsbüros widmet sich den Zahlen und Fakten zur Erwachsenenbildungslandschaft in der Hugenottenstadt. In Erlangen gibt es eine bunte Mischung an Erwachsenenbildungseinrichtungen und
-angeboten. Der Bericht zeigt ein positives Bild: Die zahlreichen Angebote von Volkshochschule, Bibliotheken, Museen, Theater, Stadtteilhäusern, Gewerkschaften, der Friedrich-Alexander-Universität, zahlreichen Vereinen und weiteren Trägern werden von den Bürgerinnen und Bürgern gerne wahrgenommen. Laut den Ergebnissen einer Umfrage für den Teilbericht haben rund zwei Drittel aller Befragten in den letzten zwölf Monaten an mindestens einem Kurs oder einer Schulung teilgenommen. Über die Hälfte der besuchten Kurse fand in Erlangen statt. Zudem ist der Anteil an Erwachsenen, die aktiv selbst lernen, groß: 84 Prozent der Befragten nutzen Fachmedien, Vorträge oder Lernprogramme.

Der Bericht thematisiert aber auch Herausforderungen, die mit einem so großen und breit aufgestellten Bildungsangebot verbunden sind. Mehr als die Hälfte der befragten Erlangerinnen und Erlanger wünschen sich mehr Information und Beratung zu Bildungsangeboten. Es wurde außerdem festgestellt, dass die Zugänge zu den Angeboten ungleich verteilt sind. Unter Befragten mit einem niedrigeren Einkommen und Bildungsabschluss sind die Teilnahmequoten am geringsten. Dies erklärt auch, weshalb die Beteiligung zwischen den Stadtteilen zum Teil deutlich voneinander abweicht. ?Der Teilbericht hat gezeigt, dass Erlangen gut aufgestellt ist und eine große Vielfalt an Erwachsenenbildungsangeboten hat. Nun gilt es, diese Vielfalt noch transparenter zu machen und die Zugänge zu Bildungsangeboten für alle Bürgerinnen und Bürger weiter zu erleichtern?, so Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Kultur, Bildung und Jugend der Stadt Erlangen.

Der Teilbericht kann im Internet unter www.erlangen.de/bildungsbüro heruntergeladen werden.

Alterlanger Kirchweih startet am Donnerstag

Die Stadtteilkirchweih in Alterlangen startet am Donnerstag, 1. August, mit dem Bieranstich von Oberbürgermeister Florian Janik um 19:00 Uhr. Bis Montag, 5. August, laden das Gasthaus Drei Linden ? Zum Krapp sowie die Kerwasburschen rund um die Altlerlanger Straße ein. Am Samstagnachmittag wird der Kerwabaum gestellt, am Montag der ?Betz rausgetanzt?.

Wechsel im Jugendparlament

Einen Wechsel gibt es im Jugendparlament. Mohamad Housam Ibrahim, im November vergangenen Jahres in das Gremium gewählt, hat vergangene Woche sein Mandat niedergelegt. Ihm folgt als Nachrücker Aidan Hokenson nach.

?1.000 Punkte-Programm?: Radtour zum Annafest

Eine Radtour zum Annafest nach Forchheim ist am Donnerstag, 1. August, beim ?1.000 Punkte für deine Gesundheit?-Programm auf dem Plan. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr der Parkplatz am Westbad (Damaschkestraße 129). Info: www.1000-punkte-erlangen.de.

Östlicher Teil der Drausnickstraße ab Montag stadteinwärts gesperrt

Die Drausnickstraße im Stadtosten ist ab Montag, 5. August, fünf Wochen lang halbseitig gesperrt. Sie erhält zwischen der Kreuzung Sieglitzhofer Straße und der Stadtgrenze zu Buckenhof eine neue Fahrbahndecke. Ab Montagabend, 9. September, ist sie wieder komplett freigegeben.

Wie das Referat für Planen und Bauen der Stadt informiert, wird der stadtauswärtige Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Für den stadteinwärtigen Verkehr ist eine großräumige Umleitung ab Uttenreuth über Marloffstein, Spardorf und Erlangen-Sieglitzhof eingerichtet. Weiterhin wird für die Anwohner (Hausnummern 126 bis 160) die Durchfahrtssperre im ?Bypass? Drausnickstraße auf Höhe Wilheminenstraße während der ersten Bauphase geöffnet.

Die Baumaßnahme beinhaltet auch beide in diesem Bereich liegenden Busbuchten sowie die teilweise Neuordnung/Erneuerung der Straßenentwässerung. Daher ist auch der nördliche Radweg (stadteinwärts) ab der Ritzerstraße in der zweiten Bauphase gesperrt. Eine Umleitung ist über die Ritzer- und Sieglitzhofer Straße eingerichtet. Die restlichen Geh- und Radwege entlang der Baustraße bleiben von den Arbeiten unberührt und sind mit Behinderungen benutzbar. Ausführliche Informationen: www.erlangen.de/verkehr.

Brandnerweg noch im August gesperrt

Der Brandnerweg in Tennenlohe ist (auf Höhe Hausnummer 22-24) noch bis 31. August gesperrt. Darüber informierte die Stadtverwaltung. An der Stelle finden Bauarbeiten statt.

29.07.2019
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Erlangen
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