Erlangen

Erlangen: RathausReport vom 13. Juli 2018

Kita-Ausbau kommt gut voran Sowohl was die Betreuung von Kindern unter drei Jahren als auch das Kindergartenangebot angeht, gehört Erlangen im bayernweiten Vergleich zu den Spitzenreitern.
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Kita-Ausbau kommt gut voran

Sowohl was die Betreuung von Kindern unter drei Jahren als auch das Kindergartenangebot angeht, gehört Erlangen im bayernweiten Vergleich zu den Spitzenreitern. Doch der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen wächst, denn viele Menschen wollen in Erlangen leben und arbeiten. Deshalb hat der Stadtrat beschlossen, den Ausbau an Betreuungsplätzen auszuweiten und bis 2021 zwischen 180 und 360 neue Betreuungsplätze für Unterdreijährige und rund 535 neue Betreuungsplätze für Kinder im Kindergartenalter zu schaffen. ?Das Jugendamt arbeitet seit Herbst 2016 mit Hochdruck daran, bei freien Trägern und in städtischer Trägerschaft neue Betreuungsplätze zu schaffen?, erklärt Reinhard Rottmann, Leiter des Stadtjugendamtes. Und das mit gutem Erfolg: Mit Unterstützung der freien Träger konnten zusätzliche Plätze geschaffen oder auf den Weg gebracht werden. Im Bereich der Unterdreijährigen ist die Betreuungsquote seit 2012 von 33 Prozent auf 45 Prozent gestiegen. Erlangen hat im Kindergartenalter eine Betreuungsquote von 97 Prozent und liegt damit deutlich über den Durchschnittsquoten von Bayern und der restlichen Bundesrepublik (93 Prozent). Aktuell hat der Jugendhilfeausschuss den Bedarfsbeschluss für den Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe mit 24 Plätzen und eines dreigruppigen Kindergartens mit 80 Plätzen am Brucker Bahnhof gefasst.

?Was das Erreichen unserer Ausbauziele angeht, sind wir auf einem sehr guten Weg,? so Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Bildung, Kultur und Jugend. ?Wir haben jedoch nicht nur das langfristige Ausbauziel im Blick, sondern auch den aktuellen Bedarf, es dürfen keine Betreuungslücken entstehen?, so die berufsmäßige Stadträtin weiter. Weil aktuelle Prognosen ergeben haben, dass bis zur Fertigstellung der anstehenden Kita-Bauprojekte eine Lücke an Betreuungsplätzen besteht, sollen deshalb übergangsweise Plätze sowohl im Krippen- als auch im Kindergartenbereich im Stadtgebiet Erlangen geschaffen werden. ?Wir reagieren rechtzeitig, damit der Versorgungsgrad auf dem hohen Niveau gehalten werden kann?, so Jugendamtsleiter Rottmann. Eine erste entsprechende Einrichtung in mobilen Raumelementen ist am östlichen Ende des Buckenhofer Wegs vorgesehen. Es kann dort temporär eine Einrichtung für drei Kindergartengruppen mit insgesamt 80 Plätzen und zwei Krippengruppen mit insgesamt 24 Plätzen untergebracht werden.

Nächster Schritt auf dem Weg zur Ortsumgehung Eltersdorf

Der Bauausschuss des Stadtrats hat den nächsten Schritt zur Verwirklichung der Ortsumgehung Eltersdorf beschlossen, die östlich der Eisenbahnstrecke Nürnberg-Bamberg entstehen soll: Auf Grundlage der vom Referat für Planen und Bauen erarbeiteten Planungsentwürfe soll bei der Regierung von Mittelfranken die Planfeststellung beantragt werden, die für entsprechende Projekte gesetzlich vorgeschrieben ist. Im sogenannten Planfeststellungsverfahren kann jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, Anregungen geben und Einwendungen erheben. Diese sind dann im weiteren Verfahren zu behandeln.

?Der Bau der Ortsumgehung entlastet den Ortskern von Eltersdorf?, sagte Josef Weber, Planungs- und Baureferent der Stadt im Bau- und Werksausschuss. Die Eltersdorfer Straße selbst soll nach Fertigstellung der Umgehungsstraße nicht mehr als Staatsstraße geführt werden. ?Begleitende Maßnahmen wie die Einführung einer Tempobeschränkung auf 30 Stundenkilometer und bauliche Umgestaltungen sollen den Ortskern attraktiver machen und gleichzeitig dazu animieren, nicht mehr mit dem Auto durch den Ort hindurchzufahren?, so Weber. Die Maßnahme soll nach dem Planfeststellungsbeschluss durch das Staatliche Bauamt Nürnberg umgesetzt werden, in dessen Unterhalt die Straße dann auch zukünftig fallen wird. Dazu gab es bereits zu Beginn der Planung die Zusage aus dem Ministerium.

Bürgerstiftung lädt wieder zu Bürgerbrunch

Die Bürgerstiftung veranstaltet am Sonntag, 15. Juli, wieder den Erlanger Bürger-Brunch. Von 11:00 bis 15:00 Uhr findet auf dem Neustädter Kirchenplatz das Picknick für einen guten Zweck statt. Auch der Schirmherr, Oberbürgermeister Florian Janik, nimmt daran teil. Gegen eine Gebühr stellen die Verantwortlichen einen Tisch und zwei Bänke bereit. Dazu wird ein Korb mit frischen Brötchen spendiert. Was dann auf den Tisch kommt, zaubern die Gäste selbst aus ihrem Picknick-Korb. Der Reinerlös kommt Projekten des Sonderfonds ?Kinderarmut? zugute.

Stadt und SPD gedenken Karl-Heinz Hiersemann

Anlässlich seines 20. Todestages gedenken Stadt und SPD-Kreisverband am Sonntag, 15. Juli, des früheren Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Karl-Heinz Hiersemann. Im Beisein dessen Witwe, Landtagsabgeordneter Alexandra Hiersemann sowie den SPD-Abgeordneten Horst Arnold, Stefan Schuster (beide Landtag) und Carsten Träger (Bundestag) wird Oberbürgermeister Florian Janik einen Kranz niederlegen.

Der Rechtsanwalt Hiersemann war einer der Väter der Städtepartnerschaft Jena-Erlangen noch zu DDR-Zeiten. 1972 bis 1979 gehörte er dem Stadtrat an, ab 1974 bis zu seinem Tod 1998 saß der in Breslau geborene Hiersemann für die SPD im Bayerischen Landtag. Als Manager des Handballzweitligisten CSG (Christliche Sportgemeinschaft) gewann er in den 1990er Jahren Spitzen der Erlanger Wirtschaft für einen Sponsorenpool. Die Vierfachturnhalle im Berufsschulzentrum (Drausnickstraße) wurde 1999 nach ihm benannt.

Benefizregatta ?Rudern gegen Krebs? am Sonntag

Zur dritten Benefizregatta ?Rudern gegen Krebs? lädt die Stiftung Leben mit Krebs in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Erlangen, dem Compreshensive Cancer Center Erlangen-EMN sowie dem Ruderverein Erlangen am Sonntag, 15. Juli, ein. Auf dem Main-Donau-Kanal vor dem Anwesen des Rudervereins ist auch das Team ?Erlangen? dabei: Oberbürgermeister Florian Janik, Bürgermeisterin Elisabeth Preuß, Stadtrat Jörg Volleth sowie Frauenklinik-Direktor Prof. Matthias Beckmann.

Dechsendorfer Ortsbeirat trifft sich zu Sitzung

Mit einigen Verkehrsthemen befassen sich die Dechsendorfer Ortsbeiräte bei ihrer nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag, 17. Juli, um 20:00 Uhr. Im Freizeitzentrum (Dechsendorfer Platz 12) findet die Sitzung statt. So stehen die Ampelanlage Weisendorfer Straße, der Sachstand zur Beschilderung und Neuregelung von Parkplätzen in der Campingstraße, die Beleuchtung des Fuß-/Rad-wegs nach Heßdorf sowie die Sanierung der Fahrbahndecke Naturbadstraße auf der Tagesordnung. Außerdem geht es auch um das Ortsbeiräte-Budget und eine kurze Kirchweih-Vorschau.

Stadtteilbeirat Ost informiert sich über Housing Area

Der aktuelle Stand rund um Wohngebäude, Park- und Spielplätze in der Housing Area (Hartmann-/ Schenkstraße) ist Thema der nächsten öffentlichen Sitzung des Stadtteilbeirats Ost am Mittwoch, 18. Juli, um 18:30 Uhr im Stadtteilhaus Treffpunkt Röthelheimpark (Schenkstraße 111). Dazu informiert die GEWOBAU das Gremium. Auch der Campus Berufliche Bildung, die Durchführung eines regelmäßigen Marktes auf dem Georg-Marshall-Platz und am Sieglitzhofer Einkaufszentrum, fehlende Hundekotmülleimer und ein Bericht aus der Verwaltung stehen auf der Tagesordnung.

?Rund ums BBGZ?: Stadt lädt zu Bürgerworkshop

Das Referat für Planen und Bauen der Stadtverwaltung lädt am Donnerstag, 19. Juli, um 18:00 Uhr zu einem Bürgerworkshop in den Treffpunkt Röthelheimpark ein: ?Draußen bewegen ? Rund ums BBGZ? lautet der Titel. Die Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Vorschläge für die Freiflächengestaltung an der künftigen Vierfachsporthalle (Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum BBGZ) an der Hartmannstraße einbringen. Nach allgemeinen Informationen zum BBGZ durch die Verwaltung sollen Ideen entwickelt werden. Denn die Freifläche rund um die geplante Sporthalle bietet großes Potenzial für die Entwicklung eines öffentlich nutzbaren Begegnungs- und Bewegungsraums.

Das Stadtteilhaus in der Schenkstraße ist barrierefrei zugänglich. Wer für die Teilnahme an der Veranstaltung weitere Unterstützung oder Hilfe benötigt, kann sich an das Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung wenden (Telefon 09131 86-1329, E-Mail stadtplanungsamt@stadt.erlangen.de).

Der Stadtrat hat für das Gebiet ?Erlangen-Südost? ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt, um mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms ?Soziale Stadt? vielfältige Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung des Gebiets durchführen zu können.

Heinrich-Lades-Halle: ?Tag der offenen Baustelle?

Die brand- und gebäudetechnische Sanierung der Heinrich-Lades-Halle am Rathausplatz schreitet weiter voran: Mit einem ?Tag der offenen Baustelle? möchte die Stadtverwaltung Interessierten die Möglichkeit geben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich über den aktuellen Stand der im Plan liegenden Arbeiten zu informieren. Wie das Referat für Planen und Bauen informiert, können am Donnerstag, 19. Juli, ab 16:00 Uhr, einzelne, etwa 30-minütige Führungen stattfinden. Aus Sicherheitsgründen gibt es eine Begrenzung von maximal 15 Personen pro Rundgang (nicht barrierefrei). Anmeldungen nimmt das Amt für Gebäudemanagement telefonisch oder per E-Mail entgegen (Rufnummer 09131 86-2500, E-Mail gebaeudemanagement@stadt.erlangen.de).

Bürgermeisterin dankte Müttergenesungswerk-Sammlern

Bei der Urkundenübergabe am Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf am Freitagvormittag dankte Bürgermeisterin Elisabeth Preuß den fleißigen Schülerinnen und Schülern für die große Summe, die gesammelt wurde. 262 Schüler des Gymnasiums sowie acht Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums hatten insgesamt über 6.500 Euro ?auf der Straße? gesammelt. Bundesweit liegt das Emil-von-Behring-Gymnasium auf dem zweiten Platz unter den besten Ergebnissen. Zu einer Urkunde vom Müttergenesungswerk Berlin bekamen sie einen 300 Euro-Gutschein.

Preuß und Stadträtin Birgitt Aßmus, gleichzeitig Mitglied im Caritas-Vorstand, ehrten die Schüler mit Urkunden sowie Gutscheinen aus Spenden von Firmen der Region.

Junge Russen lernen Deutsch und Erlangen lieben

?Es ist einer der nachhaltigsten Erfolge der Städtepartnerschaft Erlangens mit Wladimir?. Reinhard Beer, stellvertretender Leiter und Sprachenchef der Volkshochschule Erlangen, weiß, wovon er spricht. Seit vielen Jahren organisiert er gemeinsam mit dem Freundeskreis Wladimir den beliebten Sommersprachkurs für junge Russen in der Hugenottenstadt. Bis zum 26. Juli ist auch heuer wieder eine rund 20-köpfige, privat untergebrachte Gruppe von Besuchern, die zuhause im Erlangen-Haus Deutsch lernen, zu Gast in der Friedrichstraße. An den Vormittagen stehen Landeskunde, interkulturelle Fragen, natürlich auch Vokabeln und Grammatik, auf dem Stundenplan, an den Nachmittagen und Abenden bieten zahlreiche Unternehmungen, Ausflüge und Begegnungen Gelegenheit, das Gelernte in der Praxis zu vertiefen und zu erweitern.

Auch im Rathaus schätzt man die Aktivitäten der Volkshochschule. Und so wird Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens am Mittwoch, 18. Juli, die Gäste im Kurs besuchen und sie offiziell in der Stadt willkommen heißen. Schon Tradition hat ein weiterer Höhepunkt des Aufenthalts: der Abschlussabend im vhs club INTERNATIONAL. ?Spätestens hier?, so Beer, ?ist aus der Bürgerpartnerschaft schon manche Freundschaft geworden. Mehr kann Sprachunterricht nicht leisten.?

Erlangen beteiligt sich am Metropol-Cup

Die Stadt Erlangen beteiligt sich am Samstag, 14. Juli, mit am Metropol-Cup, der auf der Sportanlage des Post SV Nürnberg ausgetragen wird. Erstmals hat das Forum Sport der Metropolregion Nürnberg im Rahmen der Fußballweltmeisterschaften ein überregionales U11-Fußballturnier für alle Gebietskörperschaften der Metropolregion organisiert. Von den 23 Landkreisen und 11 kreisfreien Städten haben sich 23 Mannschaften gemeldet.

Die Stadtauswahl Erlangen trifft dabei in der Gruppenphase auf interessante Gegner: SpVgg Bayern Hof, SpVgg Greuther Fürth, SpVgg Bayreuth, und DJK Don Bosco Bamberg sind dem Erlanger Team zugelost worden. Die Koordinierung der Erlanger Mannschaft wird von Sportamtsleiter Uli Klement übernommen. Dabei kommen zehn Spieler vom TSV Frauenaurach, der SpVgg Erlangen, dem FSV Bruck und dem TV 1848 Erlangen zum Einsatz. Erfreulicherweise konnte mit Intersport Eisert ein Sponsor gefunden werden, der das Team mit einem kompletten Trikotsatz ausgestattet hat.

Ideenpräsentation für neuen Stutterheim-Innenhof

Die Stadtbibliothek und das Kunstpalais planen die Umgestaltung des gemeinsamen Innenhofs im Bürgerpalais Stutterheim. Dort soll vor allem die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Um Ideen für den Umgestaltungsprozess zu sammeln, wurde die Methode des ?Design Thinking? genutzt. Aus Interviews mit verschiedenen Zielgruppen, Beobachtungen und Expertenbefragungen hat die Bibliothek Bedürfnisse ermittelt, Lösungsvorschläge entwickelt und in einem Raummodell festgehalten. Von Montag bis Freitag, 16. bis 20. Juli, wird das Modell provisorisch im Innenhof vorgestellt, ?Nutzerfeedback? eingeholt und im Anschluss überarbeitet. Mit diesem Ansatz streben beide Einrichtungen eine nutzerfreundliche Neugestaltung an, die zu einer attraktiven Aufwertung führen soll.

Abteilung Kirchweihen und Märkte nur bedingt erreichbar

Wegen des Umzugs in ein anderes Dienstgebäude ist die Abteilung Kirchweihen und Märkte des Liegenschaftsamtes von Dienstag bis Donnerstag, 17. Bis 19. Juli, nur eingeschränkt erreichbar. Ab Freitag, 20. Juli, sind die Kolleginnen und Kollegen in der Nägelsbachstraße 40 (1. OG) zu finden.

Sperrungen wegen Bismarckstraßenfest

Aufgrund des Bismarckstraßenfests kommt es von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. Juli, zu einer Reihe von Verkehrsbeschränkungen. Darüber informierte jetzt das Referat für Planen und Bauen der Stadt. Die Bismarckstraße ist in dem Zeitraum zwischen dem Lorlebergplatz und der Luitpoldstraße komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Info: www.erlangen.de/verkehr.

18.07.2018
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Erlangen
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