Elsendorf

Elsendorfer Ortsdurchfahrt wird aufgehübscht

Der Landkreis Bamberg saniert die Fahrbahn im Schlüsselfelder Ortsteil Elsendorf, die Stadt erneuert die Gehwege.
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Beim Sternwirt (links) beginnt der zweite Ausbauabschnitt. Er zieht sich durch bis zum Ortsende. Die Dorfmitte wurde bereits im Zuge der Dorferneuerung saniert und neu gestaltet.      Foto: Evi Seeger
Beim Sternwirt (links) beginnt der zweite Ausbauabschnitt. Er zieht sich durch bis zum Ortsende. Die Dorfmitte wurde bereits im Zuge der Dorferneuerung saniert und neu gestaltet. Foto: Evi Seeger

Der Schlüsselfelder Ortsteil Elsendorf wird im nächsten Jahr für einige Zeit eine Baustelle sein. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt, ein Projekt mit Kosten von mehr als 1,5 Millionen Euro, ist beschlossene Sache. Da es sich dabei um eine Kreisstraße, die BA 50, handelt, ist der Landkreis Bamberg federführend bei der Maßnahme.

In der jüngsten Sitzung des Schlüsselfelder Stadtrats stellte der beauftragte Ingenieur Peter Balling den Stadträten das Gesamtkonzept vor. Die Maßnahme werde in zwei Bauabschnitten durchgeführt, so Balling. Erst nach Abschluss des ersten Bauabschnitts werde mit dem zweiten begonnen. Der Landkreis hofft, im zeitigen Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Der Verkehr soll während der Bauphase über Wachenroth und Gleißenberg umgeleitet werden.

Von der Ebrachbrücke am Ortseingang bis zur Ortsmitte verläuft der erste Bauabschnitt. Dort endet er, da die Dorfmitte bereits im Zuge der Dorferneuerung saniert und neu gestaltet wurde.

Störende Kurve

Der zweite Bauabschnitt bezieht sich auf den Ausbau der Straße, beginnend beim "Stern-Wirt" bis zum östlichen Ortsausgang. An der Stelle, an der der Fußweg in die Kreisstraße einmündet, ist ein Fahrbahnteiler für die sichere Querung der Straße geplant. Eigentlich hätte man gerne die Kurve an der Abzweigung der Frickenhöchstadter Straße "entschärft". Doch dafür konnten die durch Grunderwerb notwendigen Voraussetzungen bislang nicht geschaffen werden.

Wie Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) informierte, wird sich die Stadt mit ihren Maßnahmen an den Straßenbau "anhängen". Die Gehwege sollen komplett erneuert und in "Römischem Verband" gepflastert werden. Soweit es der Bestand zulässt, sollen die Gehwege auf eine Breite von 1,50 Metern angelegt werden. Die Fahrbahn ist laut Planer mit einer Breite von sechs Metern vorgesehen. Im Zuge des Straßenbaus sollen auch Arbeiten am Kanalnetz durchgeführt werden. 500 Meter eines alten, nicht mehr benötigten Kanals müssen entfernt werden. An anderer Stelle soll der Abwasserkanal mit Inlinern saniert werden.

Wie Balling informierte, wird der Kostenanteil der Stadt Schlüsselfeld rund 600 000 Euro betragen. Bürgermeister Krapp rechnet auf die Kosten mit staatlichen Fördermitteln. Das Ratsgremium stimmte der Planung zu. Die Kostenvereinbarung mit dem Landkreis wird separat erfolgen.

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