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Gremsdorf
Verkehr

Einbahnstraße in Gremsdorf sorgt für Unmut

Mit der Einbahnstraßenregelung, die in der Gremsdorfer Brückenstraße eingeführt wurde, sind nicht alle Bürger zufrieden. Die Polizei stellte nun eine Lösung in Aussicht.
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Mit der Einbahnstraßenregelung in der Gremsdorfer Brückenstraße sind nicht alle Bürger zufrieden. Foto: Christian Bauriedel/Archiv
Mit der Einbahnstraßenregelung in der Gremsdorfer Brückenstraße sind nicht alle Bürger zufrieden. Foto: Christian Bauriedel/Archiv
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Bürgermeister Norbert Walter (BB) und der Gremsdorfer Gemeinderat haben über mehrere Möglichkeiten zur Regelung des Straßenverkehrs in der Brückenstraße und einen Entwurf zur Neugestaltung des örtlichen Friedhofs beraten.

Bereits im Dezember 2019 diskutierte Bürgermeister Walter gemeinsam mit einigen Bürgern bei der Bürgerversammlung über die Verkehrslage in der Brückenstraße. Mit der eingeführten Einbahnstraßenregelung sind nicht alle Bürger zufrieden. So erreichte die Gemeinde Gremsdorf im letzten Jahr eine Unterschriftenliste mit einem Änderungswunsch.

Bleibt die Einbahnstraße?

In der Bürgerversammlung stellte Walter einen Ortstermin mit Vertretern der Polizeiinspektion Höchstadt in Aussicht. In der Gemeinderatssitzung berichtete er nun von diesem Termin. Ein Brief von Dienststellenleiterin Sabine Röhrer verrät, dass die Polizei eine teilweise Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für Radfahrer mittragen würde. Von der generellen Aufhebung wird allerdings abgeraten.

Laut dem Vorschlag von Walter sollte die Beschilderung beibehalten und unterstützend breite Fahrbahnabtrennungen angebracht werden. Ein anderer Vorschlag der Bürger wäre, die geltende Vorfahrtsbeschilderung aufzugeben und allgemein Rechts vor Links gelten zu lassen, jedoch würde das auch zu schnell fahrende Autos aus Richtung Höchstadt auf der Straße "Am Wageck" begünstigen, wie Walter anbringt.

Die Gemeinderäte diskutierten über die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs. Dieser Bereich würde den Verkehr wirksam verlangsamen und könnte bis zur Brücke in Richtung Höchstadt gelten. Eingegrenzt könnte er durch Pflanztröge werden, so Walter. Laut Albert Ruhmann von der Wählergemeinschaft Buch hätte diese Regelung auch den Vorteil, dass eingezeichnete Parkplätze den Verkehr beruhigen könnten.

Eine Entscheidung, wie mit dem verkehrstechnischen Sorgenkind der Gemeinde verfahren werden soll, fiel nicht. Walter möchte Rücksprache mit der Polizei führen, um die Möglichkeiten an der Klausurtagung am 15. und 16. Februar detaillierter zu besprechen.

Neugestaltung des Friedhofs

Bereits seit einigen Jahren sind auf dem Friedhof Gremsdorf Urnengräber angelegt, jedoch werden diese bislang nicht genutzt. Eine Neugestaltung mit Hilfe der Expertise eines Ingenieurbüros stellte Walter ebenfalls schon in der letzten Bürgerversammlung in Aussicht. Nun hat das Ingenieurbüro Thiele aus Schwabach einen ersten Entwurf vorgelegt.

In der Mitte des Gebietes soll ein großer Baum, ein Kreuz oder ein Denkmal stehen. Mit Hecken und Sitzmauern um die Urnengräber soll das Areal attraktiver werden. Auch eine Erweiterung des Vorplatzes ist angedacht. Bürgermeister Walter: "Das Ingenieurbüro hat bereits angekündigt, einen Abendtermin mit Interessierten abzuhalten, um Entwürfe zu diskutieren."