Vestenbergsgreuth
Projekt

Ein Schmuckstück für Jung und Alt

Raum für alle Generationen soll das neue Vestenbergsgreuther Zentrum bieten. Die Mehrzweckhalle ist fertig, als Nächstes entsteht ein Haus der Begegnung.
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Viele Besucher interessierten sich für die neue Halle und das Mehrgenerationenhaus.    Foto: Evi Seeger
Viele Besucher interessierten sich für die neue Halle und das Mehrgenerationenhaus. Foto: Evi Seeger
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"Super! Spitze", hatte jemand auf den Flipchart im Eingangsbereich geschrieben. Dort wurden die Besucher am Tag der offenen Tür um Kommentare und Anregungen für das neue Zentrum der Gemeinde Vestenbergsgreuth gebeten. Das Lob war berechtigt: Die neu erbaute Sport- und Veranstaltungshalle an der Dutendorfer Straße ist ein Schmuckstück geworden.

Was noch kommen soll, ist vielversprechend und lässt sich bereits erahnen. Ein "Haus der Begegnung", das angegliedert zusammen mit dem neuen Hallenbau ein richtiges Ensemble bilden wird. Der Blick auf den demografischen Wandel hat bei der Konzeption eine wichtige Rolle gespielt. Mit der Vorstellung ihres Konzepts hatte sich die Gemeinde in die bayernweite Aktionswoche zum Thema "Wie wollen wir im Alter leben" eingereiht.

Der Hallenbau ist so gut wie fertig. Eine lichtdurchströmte Mehrzweckhalle mit allem, was zu so einer Stätte gehört, präsentierte sich den zahlreichen Besuchern. Die großen Glasfenster lassen sich gegen das Sonnenlicht abdunkeln. Basketballkörbe können von der Decke gefahren, eine Kletterwand aus der Tiefe hervorgezogen werden. Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Badminton und Tischtennis können in der Halle gespielt werden. Aber auch Theater, denn eine Bühne lädt geradezu dazu ein. Am Tag der offenen Tür, zu dem Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB) eingeladen hatte, konnten die Besucher in der Halle Kaffee und Kuchen genießen. Die Eltern der Kindergartenkinder hatten dafür gesorgt.

Nicht ohne Stolz führte der Bürgermeister selbst durch das neue Gebäude. Freundliche Umkleideräume, hochmoderne Duschen und sanitäre Anlagen, alles in hellen, harmonischen Farben. Durch den gemeinsamen Eingang gelangt der Eintretende nach rechts in die Veranstaltungshalle, nach links in das künftige Haus der Begegnung.

Bis das Haus der Vision der Gemeindeväter gerecht wird, gibt es dort noch einiges zu tun. Der Fitnessraum wird bereits genutzt: Die Gruppe "Kung Fu im Steigerwald" stellte der Öffentlichkeit ihr Training vor. Nach seiner Fertigstellung soll das Haus allen Bürgern offen stehen. Junge Menschen sind ohnehin schon unter diesem Dach, und das soll auch so bleiben: Eine Kombi-Klasse aus Grundschülern der ersten und zweiten Klasse - insgesamt zwanzig Schüler - wird derzeit dort unterrichtet und es gibt einen Schülerhort.

Künftig sollen alle Generationen dieses Haus nutzen. "Man soll sich den ganzen Tag dort aufhalten können", hatte Bürgermeister Lottes einmal in einer Sitzung gesagt. Wobei die Gemeindeväter ganz besonders die Senioren im Blick haben. Entsprechend soll auch der Vorplatz als ein "Marktplatz der Generationen" gestaltet werden. Ruhe, Bewegung, Spiele - viele Möglichkeiten soll er bieten.

Nun ist Vestenbergsgreuth - dank Gewerbesteuer - finanziell recht gut aufgestellt. Dennoch - allein hätte die Gemeinde die riesigen Investitionen nicht stemmen können.

Hohe Zuschüsse werden fließen, nicht zuletzt aus dem Topf des Integrierten städtebaulichen Entwicklungsprogramms (Isek). Um diese Zuschüsse generieren zu können, hat sich Vestenbergsgreuth mit vier Nachbargemeinden zusammengeschlossen.

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