Adelsdorf
Premiere

Drei Bands rocken die Adelsdorfer Sportlerkerwa

Zum ersten Mal gab es bei der Sportlerkerwa des SC Adelsdorf Live-Musik von drei Rockbands.
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Lukas Distler war als Musiker und Mitorganisator an der ersten Adelsdorfer Rocknacht beteiligt.    Foto: Yannick Hupfer
Lukas Distler war als Musiker und Mitorganisator an der ersten Adelsdorfer Rocknacht beteiligt. Foto: Yannick Hupfer
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Die Sportlerkerwa in Adelsdorf gab es "schon immer, aber nicht so aktiv", sagt Erika Kramer. Am Freitagabend veranstaltete sie zusammen mit Lukas Distler die erste Adelsdorfer Rocknacht im Rahmen eben jeder Sportlerkerwa. Begeisterte Musikfans kannten das Konzept schon aus Höchstadt. Dort organisiert die "Musiggfabrigg" in der Fortuna Kulturfabrik seit einigen Jahren ebenfalls Rocknächte. Die Idee: ein Abend, drei Bands, viel Rock. Doch in Adelsdorf spielten die Bands Open Air.

Am Freitag stand mit "On.Stage" eine mittlerweile regional bekannte Band im heimischen Adelsdorf auf der Bühne. "Wir wollen die jungen Leute auch mit ansprechen", erklärt Kramer. Jung und Alt bei der Rocknacht im Rahmen der Sportlerkerwa zusammenzubringen, das war ihr wichtig. Und es hat funktioniert, das Publikum war gemischt, die Stimmung gut. "Wir wollten auch einfach mal was riskieren", sagte Kramer. 400 Gäste erwarteten sie und Distler zu Beginn des Abends. So viele Rockfans kamen letztendlich nicht auf das Gelände des SC Adelsdorf, doch Kramer nimmt es gelassen: "Aller Anfang ist schwer."

Lukas Distler stand selbst an diesem Abend gleich zweimal auf der Bühne. Neben seinem Engagement bei "On.Stage" spielte er am Freitagabend zudem bei "Transmission Breakdown" mit - wie noch einige mehr seiner "On.Stage"-Kollegen. Die musikalische Gangart war dann aber um einiges härter.

Zurückhaltung lässt nach

Im Laufe des Abends sprang der Funke immer mehr auf das Publikum über: Zunächst noch etwas zurückhaltend, tanzten immer mehr Menschen vor der Bühne in den Adelsdorfer Sonnenuntergang. "Wir haben die Sportlerkerwa wieder aufleben lassen", resümiert Musiker Distler.

Bei der Organisation halfen die Ehrenamtlichen des SCA zusammen. "Unendlich viele" Sitzungen gab es laut Kramer zuvor, den gesamten Freitag seien zahlreiche Helfer des Vereins mit dem Aufbau beschäftigt gewesen. "Wir stellen uns vor, dass das der Beginn ist", meinte Kramer zuversichtlich im Hinblick auf eine mögliche Wiederholung der Veranstaltung. Doch erstmal tanzten die Adelsdorfer mit der dritten Band des Abends, "Second Friday", solange, bis das Licht ausging.

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