Weisendorf
Tradition

Die Weisendorfer Kirchweih ist auch ohne Festwirt ein Erfolg

Auch ohne Festwirt hat Weisendorf gezeigt: Dank des Engagements vieler Ehrenamtlicher kann die Marktgemeinde auch selbst eine Kirchweih organisieren und kräftig feiern.
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Im Festzelt warteten die vielen Besucher auf den offiziellen Anstich. Fotos: Richard Sänger
Im Festzelt warteten die vielen Besucher auf den offiziellen Anstich. Fotos: Richard Sänger
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Nach der Schlachtschüssel beim Heimatverein und dem Rockabend am Donnerstag, startete Weisendorf am Freitag mit einer ökumenischen Andacht und zwei Anstichen ins Kirchweihwochenende. Die Kirchweihgemeinde mit Ortsburschen und Ortsmadle sowie zahlreiche Gläubige versammelten sich an der Friedenslinde. Dort erinnerten Pfarrer Johannes Saffer und Prädikant Marco Winkler an den Ursprung der Kirchweih, nämlich an die Weihe der Kirche. Der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Katrin Schmerler umrahmte die Andacht.

Freibier auf dem Marktplatz

Im Anschluss luden Bürgermeister Heinrich Süß und Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein zum traditionellen Freibierausschank auf dem Marktplatz ein, ihnen assistierten Natalie Hofmann und Gerd Riedel von der Brauerei Hofmann. Auf dem Marktplatz gaben dann die Ortsburschen ihre ersten Kerwaslieder zum Besten. Hinter dem Posaunenchor, der sich zur Blaskapelle gewandelt hatte, formierte sich der Festzug mit den Vereinen, um zum offiziellen Anstich zum Festzelt zu marschieren. Dort spielten bereits die "Leutenbacher Musikanten".

Bürgermeister Heinrich Süß bedankte sich insbesondere bei den drei Vereinen, dem ASV Weisendorf, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Posaunenchor sowie der Heimkantine Herzogenaurach für die Ausrichtung der Kirchweih. "Zum ersten Mal ist es unsere Kerwa und wir schaffen das auch ohne Festwirt", erklärte der Bürgermeister unter Beifall. Nach zwei Schlägen floss dann das Kirchweihbier in die Krüge.

Nach den vorangegangenen langen Nächten hieß es bei den Weisendorfer Ortsburschen am Samstag dann zupacken, denn der Kerwasbaum musste in die Senkrechte gebracht werden. Das Aufrichten des Baumes geschah auch unter "göttlicher Aufsicht", denn Pfarrer Johannes Saffer befand sich unter den zahlreichen Zuschauern. Mit dabei war auch Bürgermeister Heinrich Süß, der selbst die Schwalben in die richtige Position rücken ließ. Musikalisch unterstützt wurden die Ortsburschen von Blasmusikern des Posaunenchores.

Stärkung für die Ortsburschen

Bevor der Baum, der fachgerecht von Bürgermeister Heinrich Süß gefällt wurde, auf dem Festplatz eintraf, wurden zwe Stopps eingelegt. In den letzten Jahren wurden die Ortsburschen immer von Gretl Trebisch und ihrer Familie bewirtet. Nach Aufgabe des Getränkemarktes Trebisch lud in diesem Jahr der CSU-Ortsverband zur Pause und Brotzeit in den Garten des Partyservice Otmar Schmidt und seiner Frau Walburga ein.

Zu der illustren Gesellschaft gesellten sich auch Landrat Alexander Tritthart und mit Heinrich Süß, Karl-Heinz Hertlein sowie Angelika Tritthart alle drei Bürgermeister. Nach dem Schmücken der Baumkrone gab es einen weiteren Halt bei der Wirtin des "Goldnen Engels". Mit Blasmusik ging es dann zum Festplatz. Mit viel Hau-Ruck stellten die Ortsburschen den Baum mit vier Schwalben auf. Nach der schweißtreibenden Arbeit gab es wieder einen langen Partyabend mit der Kultband "Six to Real". Am Sonntag gab es erstmals im Festzelt einen ökumenischen Gottesdienst. Der Seniorenbeirat und die Gemeinde hatten zum Seniorennachmittag eingeladen.

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