Herzogenaurach
Pflanzen

Die Herzogenauracher Innenstadt blüht auf

Zum zehnten Mal wurden Bürger aus der Herzognauracher Innenstadt dafür belohnt, dass sie ihre Fenster mit Blumenschmuck verschönerten.
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Die Familie Nagel-Lin an der Engelgasse ist unter den Preisträgern des Blumenwettbewerbs 2018. Foto: Richard Sänger
Die Familie Nagel-Lin an der Engelgasse ist unter den Preisträgern des Blumenwettbewerbs 2018. Foto: Richard Sänger
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Blumengeschmückte Fenster in der Innenstadt von Herzogenaurach werden belohnt. So gibt es auch in diesem Jahr wieder schönen Blumenschmuck zu bewundern. Es war wieder soweit, die Jury mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Klaus-Peter Gäbelein, die Förder- und Werbegemeinschaft mit Vorsitzendem Thomas Kotzer, die Gärtner Peter Gauch und zweite Bürgermeisterin Renate Schroff konnten beim Herzogenauracher Blumenwettbewerb wieder eine Reihe von sehenswerten Objekten bewerten.

Klaus-Peter Gäbelein, der Vorsitzende des Heimatvereins, hatte bereits eine Vorauswahl getroffen und führte die Jury zum schönsten Blumenschmuck. Der Wettbewerb fand im Jahr 2008 zum ersten Mal statt, den fünf Gewinnern winken Gutscheine im Wert von je fünfzig Euro. Allerdings fand Gärtnermeister Gauch den Rundgang etwas zu spät, denn die Blumen litten unter den derzeitigen Temperaturen. "Wir sollten den Rundgang nächstes Jahr bereits im Juli machen", schlug Gauch vor, "denn dann stehen die frisch gepflanzten Blumenkästen in voller Blüte."

Viele Halterungen nicht genutzt

"Für die Jury war es wieder ein blumiger und blütenreicher Weg, dem aber auch ein wenig Frust innewohnte", sagte Gäbelein. Denn ihn wurmt, dass an vielen Fenstern im Obergeschoss an der Hauptstraße zwar Halterungen für Blumenkästen angebracht sind, die Besitzer oder Mieter aber scheinbar den Aufwand scheuen, Blumen anzulegen und zu pflegen.

"Gerade an den schön hergerichteten Fachwerkhäusern würden blühende Pflanzen besonders gut zur Geltung kommen", meinte Renate Schroff.

Deshalb bedauerte die Jury, dass nicht mehr Hausbesitzer in Herzogenaurachs malerischer Innenstadt für Blumenschmuck an ihren Häusern gewonnen werden können. So sei es zwar verständlich, dass Blumen an den Fenstern oder vor den Häusern mit Kosten und Zeitaufwand verbunden sind, aber es sei schade, wenn malerische Häuser in Herzogenaurachs guter Stube sich so "nackt" präsentierten. Im Prinzip seien es immer wieder die gleichen Besitzer oder Mieter, die das Stadtbild aufpeppen und ihre Fenster ins rechte Licht rücken.

Die Ausrichter des Wettbewerbs versuchen daher, möglichst all diejenigen abwechselnd mit Gutscheinen zu bedenken, die keine Kosten und Mühen scheuen, das Stadtbild zu verschönern. Mit einem fachkundigen Blick erkannte der Gärtnermeister auch, warum manche Blumenkästen etwas karg aussehen. So war die Witterung für manche Pflanzen in den Blumenkästen nicht ideal, aber auch mangelnde Pflege und fehlenden Dünger sowie fehlendes Wasser konnte Gauch mit Kennerblick feststellen.



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