Neuhaus
Ortsteilspaziergänge

Die Adelsdorfer Ortsteile und ihre Sorgen

Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal hörte sich in Neuhaus Ängste vor Starkregenschäden an, in Heppstädt Probleme wegen fehlender Parkplätze.
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Am großen Torweiher begutachten Karsten Fischkal und Tim Scheppe (r.) den Teichmönch.    Foto: Johanna Blum
Am großen Torweiher begutachten Karsten Fischkal und Tim Scheppe (r.) den Teichmönch. Foto: Johanna Blum
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Zwei Beschwerden hörte Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal immer wieder, als er seine jährlichen Ortsteilspaziergänge unternahm. Überall stören die Einwohner das zu schnelle Fahren und die Hinterlassenschaften der Hunde.

In Neuhaus bemängelte Rudolf Messner den Spiegel bei der Ausfahrt auf die Hauptstraße vom Neuhauser Keller kommend. Auch die Tempo-30-Zonen würden nicht eingehalten. Junge Mütter wünschen einen neuen Spielplatz. Der Wunsch nach einem kleinen Christbaum mit Beleuchtung beim Brunnen wurde ebenfalls geäußert. Die Kräuterpädagogin Irene Prell bat darum, ihrem "Stammtisch" eine neue Platte wie zum Beispiel eine Baumscheibe zu geben. Das Regenrückhaltebecken müsse kontrolliert werden. Die Kreuzung bei Fisch Paulus sei sehr gefährlich und müsse entschärft werden, so Herbert Schmidt.

Am großen Torweiher angekommen, befürchtete Gemeinderat Norbert Birkner (FW), dass bei einem Starkregenereignis das Unterdorf Wasserprobleme bekommen könne. "Ich will das als Gemeinderat nur gesagt haben und ein eventuell auftretendes Problem nicht auf meine Kappe nehmen." Der Weiher gehört aber dem Baron von Crailsheim, also müsse er mit ins Boot genommen werden. Laut Gemeinderat Johannes Funke (FW) müsse man eine maximale Anstandhöhe vereinbaren und dann ein oder zwei Bretter im Teichmönch ziehen.

Ein weiteres Problem stellen die Parkplätze am Marktplatz dar. Hier gebe es viele Dauerparker. Sie benutzen oft nicht ihre Einfahrten. Hier wird der Bürgermeister die kommunale Parküberwachung einsetzen. Zuletzt kam noch eine Bitte der Familie Funke. Auf dem Dach ihres Gasthauses sitzt die Feuerwehrsirene. Fängt diese an zu heulen, fallen die Kinder fast aus dem Bett und die Gäste im Garten werden erschreckt und fühlen sich gestört. Sicher werde eine Lösung zusammen mit der Feuerwehr gefunden und die Sirene wird "verpflanzt", versprach Fischkal.

Nur Lob in Weppersdorf

Dann ging es weiter nach Heppstädt. Hier ging es um die Sanierung der Staatsstraße und die Parkprobleme im Bereich des Theaters. Da es sich um einen Kreisstraße handelt, muss das Landratsamt tätig werden. Fischkal sagte jedoch Unterstützung zu.

In Wiesendorf wurden Parkprobleme im Bereich der Kreuzung angesprochen. Die Nainsdorfer empfingen die Spaziergänger mit Getränken und auch in Weppersdorf gab es keine Beschwerden, sondern nur Lob für die sanierte Kirche. In Lauf wird gerade die Ortsdurchfahrt saniert, trotzdem gab es Beschwerden wegen Rasern.

Im Ortsteil Uttstadt sollten die Bäume kontrolliert und eventuell zurück geschnitten werden. Beim Ortsteilspaziergang in Aisch waren alle Gemeinderäte sehr überrascht, als die Forderung von Georg Habermann aufkam, keinen neuen Kindergarten zu bauen, sondern die alte Schule zu sanieren. Fischkal erklärte: "Wir werden definitiv kein Schulgebäude aus den 1960er Jahren sanieren - das hat auch der Gemeinderat einstimmig 21:0 beschlossen. Eine Schule ist keine Kindergarten. Wir bauen eine zukunftsfähige, barrierefreie und kindgerechte Kindertagesstätte für die Aischer Kinder nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen und nach Kneipp. Diesbezüglich wurde auch eine Arbeitsgruppe gegründet, die hinter dieser Maßnahme steht."

In Adelsdorf wurde am Rathaus der Behindertenparkplatz angesprochen, aber auch schon eine Lösung gefunden. Am Läusberg und am Reuthsee werde zu schnell gefahren. In der Oesdorfer Straße war die Sanierung der Kreuzung in die Brandenburger Straße ein Thema. Diese Arbeiten beginnen in Kürze, außerdem werden die Straßennamensschilder getauscht, da diese zum Teil nicht mehr lesbar sind. Am Kindergarten Regenbogen haben die Bauarbeiten begonnen.

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