Bauausschuss

Der Wohnungsbau in Höchstadt boomt

Der Bauausschuss des Höchstadter Stadtrats hatte einige Mehrfamilienhäuser auf der Tagesordnung. Zwei sollen niedriger werden.
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Auf diesem Grundstück in der Höchstadter Hirtengasse ist ein Haus mit sieben Wohnungen geplant.  Foto: Andreas Dorsch
Auf diesem Grundstück in der Höchstadter Hirtengasse ist ein Haus mit sieben Wohnungen geplant. Foto: Andreas Dorsch
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Die Flut von Anträgen, die der Bauausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am Dienstagabend zu bewältigen hatte, ist für Bürgermeister Gerald Brehm (JL) ein Zeichen dafür, dass der Wohnungsbau in der Stadt voran geht.

Es dürften insgesamt um die 50 Wohnungen gewesen sein, deren Errichtung der Bauausschuss zugestimmt hat. Neben Einfamilienhäusern standen auch Mehrfamilienhäuser auf der Tagesordnung. Bei einigen größeren Objekten muss nach einer Ortseinsicht allerdings nachgebessert werden.

Im Zentrum von Höchstadt, in der Hirtengasse, plant ein Investor auf einem Gartengrundstück den Bau eines Siebenfamilienhauses mit 12 Stellplätzen. Drei Geschosse und Dachausbau waren vorgesehen. Der Ausschuss stimmte zwar grundsätzlich zu, fordert aber eine Reduzierung der Höhe des Objektes. Ebenfalls Kritik an der Höhe gab es an den Plänen für ein Sechs- bis Siebenfamilienhaus, das in der Inastraße in Höchstadt-Süd geplant ist.

Einverstanden war der Ausschuss dagegen mit den geänderten Plänen für das Weberskeller-Areal. Wie berichtet, soll die Traditionsgaststätte abgerissen werden. Aus den bisher geplanten vier Mehrfamilienhäusern sind jetzt drei geworden. Durch eine andere Anordnung der Häuser wird auch der Charakter des Kellerbergs nicht gestört.


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