Laden...
Großenseebach
Überraschung

Der neue Bürgermeister heißt Jürgen Jäkel

Jürgen Jäkel von der Wählervereinigung "Miteinander für Großenseebach" (MfG), die erst im August gegründet wurde, ist neuer Bürgermeister in Großenseebach.
Artikel drucken Artikel einbetten
Noch etwas ungläubig: Der neue Großenseebacher Bürgermeister Jürgen Jäkel mit Ehefrau Kathrin und Tochter Hannah. Foto: Richard Sänger
Noch etwas ungläubig: Der neue Großenseebacher Bürgermeister Jürgen Jäkel mit Ehefrau Kathrin und Tochter Hannah. Foto: Richard Sänger

Mit satten 902 Stimmen (57,34 Prozent) setzte sich Jäkel bei der Stichwahl gegen seinen Konkurrenten Christian Schmitt von der CSU durch, auf den 671 (42,66 Prozent) Stimmen entfielen. Fünf Stimmzettel waren ungültig. Von den 1943 Wahlberechtigten beteiligten sich 1578 an der Stichwahl - also nochmal rund 60 Bürger mehr, als bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen.

In der Mehrzweckhalle wurden die Wahlbriefe geöffnet und die Stimmen ausgezählt, nach einer knappen Stunde konnte Verwaltungsleiter Marin Hofmann das vorläufige Endergebnis vor der Halle verkünden. Dort warteten der 53-jährige Kandidat mit seiner Frau Kathrin und seiner Tochter Hannah sowie einige Großenseebacher und natürlich Mitglieder von MfG auf das Ergebnis.

Der neugewählte Bürgermeister war erstmal sprachlos, dann fiel ihm seine Frau Kathrin um den Hals und bei den Umstehenden brach Jubel aus. "Ich bin überglücklich und freue mich über das tolle Ergebnis", war seine erste Aussage. Sein Ziel wird nun sein, auch die Bürger, die ihn nicht gewählt haben, von sich zu überzeugen. "Schließlich will ich für alle Großenseebacher da sein und mit ihnen das Gespräch suchen." Das will er außerdem mit seinem Vorgänger Bernhard Seeberger (FW) und dem Nachbarbürgermeister Horst Rehder (BB). Auch wenn gegenwärtig der Start wegen Corona nicht ganz einfach sei, will er auch mit allen Gemeinderäten telefonischen Kontakt aufnehmen.

Es war die faustdicke Überraschung schlechthin bei der Kommunalwahl im Seebachgrund: Bürgermeister Bernhard Seeberger wurde nach drei Amtsperioden abgewählt und kam nicht mal mehr in die Stichwahl. Er bekam vor zwei Wochen nur 426 Stimmen. Beide Herausforderer lagen vor ihm: Christian Schmitt von der CSU bekam 451 Stimmen und für Jürgen Jäkel von (MfG) entschieden sich 628 Stimmberechtigte.

Verwandte Artikel