Herzogenaurach
Beschluss

Der Name steht fest: Nürnberger-Tor-Platz am Eingang zur Innenstadt

Der Bauausschuss benannte am Mittwochabend das Plätzchen am Ende der Ritzgasse zur Erlanger Straße.
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Noch ist der Platz verhüllt, der am Donnerstag  eröffnet wird. Seinen Namen hat er schon bekommen.  Foto: Bernhard Panzer
Noch ist der Platz verhüllt, der am Donnerstag eröffnet wird. Seinen Namen hat er schon bekommen. Foto: Bernhard Panzer
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Wenn sich am Donnerstagnachmittag die Planen entfernt werden, lichtet sich ein Geheimnis um das neu gestaltete Plätzchen am östlichen Eingang zur Fußgängerzone. Denn dann sieht man die Gestaltung der gläsernen Infowand. Schon am Tag vor der Eröffnung wurde der Name beschlossen, den der neue Treffpunkt bekommen wird. Der Bauausschuss einigte sich am Mittwochabend auf die Bezeichnung "Nürnberger-Tor-Platz".

Intensive Gespräche seien geführt worden, sagte Bürgermeister German Hacker (SPD), um den richtigen Namen zu finden. Und auch die exakte Schreibweise, denn selbst über die Bindestriche habe man sich ausgiebig unterhalten. Letztlich ist es dann ein Name geworden, der historisch dort eine Berechtigung habe. Denn nebenan stand laut Hacker früher einmal das Nürnberger Tor. Eine Tafel an einem Nachbarhaus kündet noch heute davon.

Im Gremium fand die Namensgebung keine ungeteilte Zustimmung. Christian Schaufler von den Freien Wählern lehnte sogar ab. Der Begriff "klingt a bissl groß", meinte er. Man hätte sich vielleicht der Familie Petz als Nachbarn entsinnen sollen, aus der ja ein Bürgermeister hervorgegangen sei.
Christian Polster (CSU) stimmte zu, störte sich aber auch an der Länge des Namens.

Nürnberger-Tor-Platz sei ein Zungenbrecher, der sich bei den Herzogenaurachern nicht durchsetzen werde. Und Holger Auernheimer (SPD) würde es begrüßen, wenn man künftig die Partnerstädte berücksichtigen würde. Damit das dann im richtigen Gremium passiert, erneuerte Siegbert Sendner seinen Vorschlag, doch den Kulturausschuss über Namensfindungen entscheiden zu lassen.

Wie dem auch sei: Das Straßenschild ist schon fertig und wird am Donnerstag enthüllt. Genau wie die Glaswand. Georgios Halkias (Grüne) verabschiedete sich etwas witzelnd mit den Worten: "Wie heißt der neue Platz neben dem Esso?" Er meinte damit die Kurzform des gegenüberliegende Cafés. Zugegebenermaßen kürzer und einprägsamer. Aber Nürnberger-Tor-Platz macht schon mehr her.
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