Großenseebach
Kirchweih

Mit drei Schlägen war's getan

Die Großenseebacher Burschen mussten sich mit einem 34 Meter hoher Kerwasbaum herumschlagen.
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Assistiert von Braumeister Markus Kern sticht der Bürgermeister das erste Fass an.  Foto: Richard Sänger
Assistiert von Braumeister Markus Kern sticht der Bürgermeister das erste Fass an. Foto: Richard Sänger
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In einem völlig überfüllten Zelt eröffnete Bürgermeister Bernhard Seeberger mit drei Schlägen die diesjährige Kerwa. Den Anstich verfolgten auch Landrat Alexander Tritthart, Bürgermeister aus der Umgebung, Gemeinderäte, Vertreter von Vereinen und den örtlichen Geldinstituten.

Gäste aus der Schweiz

Eingespielt hat es sich inzwischen, dass der FSV-Förderverein den Vorstand des Großenseebacher FSV bei der Arbeit um die Organisation der Kerwa unterstützt. Über 100 Helfer halten somit die Kerwa "am Laufen". Organisator Norbert Jakobs, Vorsitzender des FSV, und der Bürgermeister konnten wieder die "Stammgäste" aus Lyss in der Schweiz begrüßen. Ein ehemaliger Schulfreund des Bürgermeisters wurde in der Schweiz heimisch und kommt jedes Jahr mit seinen Freunden nach Großenseebach, um eine fränkische Kerwa zu genießen. Für einen langen und unterhaltsamen Abend sorgten dann die Leutenbacher Musikanten.

Am Samstag waren die Burschen dann beim Aufstellen des mit 34 Metern höchsten Kerwabaums im Seebachgrund gefordert, an dessen Spitze zudem keine fränkische Fahne sondern eine Flagge mit dem Wappen der Schweiz flatterte.

Schwerstarbeit beim Aufstellen

Aus dem Wald wurde er stilgerecht mit der Pferdekutsche von Herbert Müller zum Festplatz gefahren. Der Baum verlangte den Ortsburschen einiges ab. Um das gute Stück in die Senkrechte zu hieven, hieß es für Ober-Ortsbursche Sebastian Denk alle Kräfte zu bündeln. Sorgfältig setzten die Burschen die Schwalben an und prüften immer wieder, ob der Baum richtig in die Betonrinne gleitet. "Ein schöner Baum, schön schlank, ein Prachtexemplar", so die einhellige Meinung der zahlreichen Zuschauer. Nach rund eineinhalb Stunden stand der Baum in der Mitte des Tanzplatzes, auf dem die Burschen mit ihren Mädchen heute um 18 Uhr den Betz'n raustanzen. Anschließend schlagen sie wieder den Geeger raus und es spielt "Six to Real" zum Ausklang.



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