Herzogenaurach
Jubiläum

Den Ball nie flach gehalten

Der ASV ist aus dem Vereinsleben in Herzogenaurach nicht wegzudenken. Wie kaum ein anderer Verein hat er das sportliche Zusammenleben in der Stadt, aber auch in der Region mitgeprägt. Das wurde kräftig gefeiert.
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Ehrungen bei der Jubiläumsfeier. Fotos: Manfred Welker
Ehrungen bei der Jubiläumsfeier. Fotos: Manfred Welker
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Zum 100-jährigen Jubiläum begrüßte der ASV Herzogenaurach zahlreiche Gäste beim Ehrungsabend im Turnerheim. Die Vorsitzende Elke Sowa blickte mit den Gästen auf 100 Jahre mit all den erlebten Höhen und Tiefen zurück. Eine der Höhepunkte wurde aktuell gefeiert: Pünktliche zum 100-jährigen Jubiläum ist der ASV in die A-Klasse aufgestiegen.

Hervorgegangen ist der ASV aus dem Sportclub Pfeil, der 1919 gegründet wurde. Nach dem Verbot im Dritten Reich wurde die Spielervereinigung als ASV wiederbegründet. In der Saison 1973/74 war der ASV sogar Bayerischer Meister im Fußball. Von dieser damaligen Mannschaft war Günther Paulus bei Ehrungsabend zugegen.

Der ASV ist breit aufgestellt. Zusätzlich zur Mannschaft ist je eine A-, E- und F-Jugend gemeldet. Als neue Formation hat der Verein mit den Herzo Rhinos eine Mannschaft für American Football im Portfolio. "Der Zusammenhalt im Verein ist mir wichtig", erklärte die Vorsitzende. Als Geschenk erhielt Elke Sowa einen Ball aus dem Jahr 1969 mit den Unterschriften der Spieler des FC-Bayern, der in Zukunft im Archiv verwahrt wird.

Weiterhin hatte einer Truppe um Marcus Riecks ein Jubiläumsshirt kreiert, das zunächst mit den Nummern 1 bis 40 aufgelegt wurde. Selbstverständlich erhielt die Vorsitzende das Exemplar mit der Nummer 1.

Die Region geprägt

Grußworte sprach Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD), der die "Große Familie" des ASV würdigte. Landrat Alexander Tritthart (CSU) wünschte dem Verein genügend Mitglieder sowie Unterstützer. Er stellte fest: "Auch Frauen können Vorstandsposten übernehmen!"

Max Habermann, Fußball-Kreisvorstand Erlangen-Höchstadt-Pegnitz überbrachte einen Fußball und stellte fest: "Der ASV hat den Fußball in der Region mitgeprägt." Walter Fellermeyer vom BLSV Kreis Erlangen-Höchstadt stellte fest: "Sport ist im Verein am schönsten." Er wünschte für die Saison viel Glück und immer eine "Handbreit Geld in der Kasse".

Für den 1. FC-Herzogenaurach überbrachte Walter Nussel den Dank für gute Zusammenarbeit, Norna Seeberger für den ASV Niederndorf. Klaus-Peter Gäbelein erinnerte sich noch an eine Klatsche, die er mit dem VFB Forchheim in Herzogenaurach kassierte und an die Vorsitzende Elke Sowa (damals noch Marx) in der Schule, die den allseits gefürchteten Hausmeister der Realschule, Hans-Heinrich Weber, mühelos vereinnahmen konnte, da sie gleich ihm auf dem Fußballplatz den Spielern des ASV zusah.

Bei den Grußworten wurden Urkunden und diverse Umschläge mit entsprechenden Dank überreicht. Den Abschluss des offiziellen Teils war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für die musikalische Umrahmung sorgten Ralf Rehder, Georg Kaiser und Bernhard Wilfer mit Stücken passend zu den wichtigsten Punkten des ASV.

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