Herzogenaurach
Gig

"Deine Mutter" rockt sich durch die Herzogenauracher Szene

Acht junge Musiker aus Puschendorf (Landkreis Fürth) stehen auf Musik, die geschrieben wurde, als sie selbst noch nicht geboren waren. Am Altstadtfest in Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) zeigen die Jungs am 31. Mai, wie gut sie unplugged spielen.
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Marcel Doudieh, Peter Scheiring, Florian Probst und Jakob Heeren (v.l.)  Fotos: Andreas brandl
Marcel Doudieh, Peter Scheiring, Florian Probst und Jakob Heeren (v.l.) Fotos: Andreas brandl
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"Wir sind deine Mutter und wir wollen eure Töchter." Gemäß diesem Motto rockt sich die junge Band aus Puschendorf (Landkreis Fürth), die sich alter Musik verschrieben hat, durch die Szene.

"Zu Beginn konnten wir uns nicht mal leiden. Als wir uns dann auf einer Party getroffen haben, legte sich das und nachdem etwas Zeit ins Land kam gründeten wir eine Band." So Tim Steinheimer, Bassist der achtköpfigen Band, die auch auf dem Herzogenauracher Rockfasching der Musikinitiative Herzogenaurach spielte. Hier konnten die jungen Musiker auf der großen Bühne im Vereinshaus Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstat) zeigen, dass auch die heutige Jugend noch weiß, wie man Musik macht - auch ohne Playback.

Musik, die man ohne Playback und große Effekte spielen kann. Handgemachtes eben. Zu den Gesängen von Tobias Lux spielen Jakob Heeren an den Keyboards sowie Andreas Buck an der Gitarre und Tim Steinheimer am Bass. Unterstützt werden sie von der Brass-Section mit Peter Scheiring an der Klarinette und an Alt- und Tenorsaxophonen Florian Probst und Marcel Doudieh. Den richtigen Rhythmus am Drumset verleiht Steffen Luckas.
So spielen die 18-21-jährigen alles. Über Elvis Presley, Little Richard und die Blues Brothers ist auf dem wilden Buffet der jungen Boygroup alles dabei. "Wir haben was gesucht, was allen gefällt. Die Älteren finden es geil, das wir Jungen so etwas spielen; und der Jugend taugt es auch, weil sie darauf tanzen können", sagt Steinheimer, der auch den Vertrieb der Band leitet. Neben der Band besucht der 18-Jährige mit seinem Bandkollegen Steffen den sozialen Zweig der FOS Nürnberg.

Organisiert ist der Haufen der lustigen Musiker durchweg. Die Rollen sind klar verteilt. Jeder weiß, was er zu tun hat, und so ist Jakob Heeren der Keyboarder für die Setlist verantwortlich. Der Stundent sorgt dafür, dass jeder über die aktuellen Stücke Bescheid weiß und dass sie auch geprobt werden.

Natürlich muss es auch jemanden geben, der sich um die Finanzen kümmert. Hierfür hat Andreas Buck (Gitarre), Student der Kommunikationswissenschaften das passende Händchen.

"Auch heute ist es nicht immer leicht. Manchmal geht es schon ziemlich haarig zu", gibt der 18-jährige Sänger Tobias Lux zu. "Aber durch die Musik bringt man acht von Grund auf verschiedene Menschen doch auf ein und denselben Nenner", fügt Peter Scheiring, der Klarinettenspieler der Brass-Section an. Auch den Weg ins Studio will die Band gehen, schauen was dabei rauskommt. Konkrete Pläne haben sie dafür aber noch nicht.

Wer neugierig geworden ist auf die junge Band, kann die Jungs auf dem Herzogenauracher Altstadtfest am 31. Mai um 19 Uhr im Schlosshof bei der Musikinitiative hören. Außerdem ist "Deine Mutter" auf Tour. Den Plan dazu gibt es auf www.deinemutter.info.






















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