Herzogenaurach
Ferienprogramm

Das Werwolf-Spiel beim Herzogenauracher Ferienprogramm kam gut an

Neben Gruselspaß und einer Bonbon-Wurfmaschine gab es die Möglichkeit, den Spielplatz zu bewerten.
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Der Spielplatz wird bewertet
Der Spielplatz wird bewertet
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Die Ferien sind zur Hälfte schon wieder vorbei und auch die restlichen Tage ist das Spielmobil in der Stadt sowie den Ortsteilen unterwegs und wechselt alle zwei Tage den Standort. Jetzt machte es wieder neben dem Spielplatz am Weihersbach Station und das Team um Bea Wirth hatte sich wieder einiges ausgedacht, um die Kinder zu unterhalten.
Dabei können die Kinder mit "Wunschpunkten" auch mitbestimmen, welche Spiele oder Aktionen stattfinden sollen. Auch den benachbarten Spielplatz durften die Kinder bewerten und die einzelnen Spielgeräte wurden von den Kindern überwiegend mit grünen Punkten (gefällt mir) bewerten, einzig die verschlossene Toilette wurde kritisiert.
Ein beliebtes Spiel sind die "Werwölfe" und Spielleiter Sebastian hatte es zeitweise nicht leicht, unter den Dorfbewohnern die Werwölfe herauszufinden, denn die sollen getötet werden. Das Spiel ist ein sehr kommunikatives und interaktives Kartenspiel. Die Spielerinnen und Spieler wohnen in dem malerischen Dörfchen Düsterwald. Aber so idyllisch ist das kleine Dorf nicht. Denn seit geraumer Zeit treibt ein Rudel Werwölfe sein Unwesen und jede Nacht fällt seinem unstillbaren Hunger ein Dorfbewohner zum Opfer. In dem Bestreben, das Übel auszurotten, greifen die Dorfbewohner ihrerseits zur Selbsthilfe und der einst beschauliche Ort wird zur Bühne für einen erbittert geführten Kampf ums nackte Sein. Die Dorfbewohner wollen die Werwölfe ausrotten und den Frieden wiederherstellen. Das Ziel der Werwölfe ist: alle Bewohner fressen oder sonstwie ausschalten. Während der Nacht, alle Bewohner müssen auf Befehl des Spielleiters in einen tiefen Schlaf versinken, wählen die Werwölfe ein Opfer, dass von ihnen verschlungen wird. Während des Tages beratschlagen die verbliebenen Mitspieler, wer wohl als vermeintlicher Werwolf dem Henker vorgeführt werden soll.
Dazu hat jeder Spieler eine Stimme, mit der er einen Mitspieler benennen kann. Kommt dann der Abend, werden die Stimmen ausgezählt und wer die meisten auf sich vereinigt, der wird gemeuchelt. Alle Spieler, die keine Werwölfe sind, gelten als brave Bürger. Es gibt aber auch Sonderrollen, so darf die Seherin in jeder Nacht die Identität eines Mitspielers erfragen und der Hexe stehen zwei Getränke zur Verfügung, ein Heil- und ein Gifttrank. Mit dem Gifttrank kann sie einmal einen Mitspieler vergiften, mit dem Heiltrank jemanden vor den Werwölfen erretten (auch sich selber).
Beliebt ist auch die "Bonbon-Wurfmaschine", bei der mit einem Ball der Hebel des Auslösers getroffen werden muss, bei einem Treffer schießt die Maschine Bonbons oder Gummibärchen zurück.
Wie Bea Wirth erzählte, ist die Nachfrage ungebrochen, es nahmen bis jetzt schon mehr als 600 Kinder das Angebot des Ferienprogramms an.

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