Münchaurach
Traditionsveranstaltung

Das Münchauracher Klosterfest ist bei gutem Wetter ein Selbstläufer

Das Klosterfest in Münchaurach lockte am Sonntag wieder zahlreiche Besucher aus der Kirchengemeinde, aber auch aus der näheren Umgebung nach Münchaurach.
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Schmied Bernhard Krämer zeigte zum ersten Mal beim Klosterfest seine Fertigkeiten.    Foto: Richard Sänger
Schmied Bernhard Krämer zeigte zum ersten Mal beim Klosterfest seine Fertigkeiten. Foto: Richard Sänger
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Auch eine Reihe von Radlern fand den Weg zur Klosterkirche und gönnte sich eine Pause mit Bratwurst und Bier oder Kaffee mit Kuchen.

Das Wetter passte, und die Vereinsleitung des Heimat- und Gartenbauvereins (HGV) mit Michèle Becker und Horst Holdt als Veranstalter zeigte sich mit dem guten Besuch sehr zufrieden. Den Gästen wurde auch wieder allerhand geboten. Nach dem Gottesdienst am Vormittag mit Pfarrer Peter Söder und dem Posaunenchor gab es zum Krenfleisch mit Kloß noch ein Standkonzert der Bläser vor der Klosterkirche. Volkstümlich wurde es dann am Nachmittag mit den "Dachsbacher Volksmusikanten". Sie hatten auch schon manch vergessenes Stück dabei, das zum Mitsingen einlud. Außerdem lockten Kaffee und hausgemachte Kuchen sowie Torten.

Die Volksmusiker begleiteten auch die Volkstänzer aus Lonnerstadt bei den überlieferten Tänzen wie dem Schottisch "as Kunnerla" oder "Mei Schatz, des is a Schlamperer" und anderen mehr. Am Nachmittag gab es Führungen durch die Klosterkirche, und die letzten beiden Stunden unterhielt die Jugendkapelle Aurachtal. Für die späten Besucher oder die, die schon wieder hungrig waren, gab es "Saure Zipfel" oder Zwiebelkuchen.

Erstmals zum Klosterfest kam der Schmied aus Kaubenheim, Bernhard Krämer, mit seiner Frau Karoline nach Münchaurach und fertigte unter anderem Glücks-Hufeisen. Wie schon in den Vorjahren gab es regionale Produkte zu kaufen wie Honig vom Imker Gerhard Schuh, der auch ein Bienenvolk mitgebracht hatte. Die Münchauracher Brennerei Lorenz Salbaum bot edle Obstbrände zum Kauf und zur Verkostung an. Obst, Gemüse und Blumen waren ebenso zu erwerben wie Keramik für Haus und Garten. Im Schatten der Klosterkirche gab es einen kleinen Kinder-Trempelmarkt und es ging so manches Buch oder Spiel über die Verkaufsdecke. Während des ganzen Tages gab es im Gemeindehaus eine Gemäldeausstellung des Malkurses von Wolfgang Knobl.

Das Klosterfest fand erstmals im Jahr 1986 statt. Der damalige Vereinsvorsitzende Ulrich Bürks wollte damit den damals neugegründeten Verein vorstellen und die Menschen zusammenbringen.

Dass dies gelungen ist, bestätigte Vorsitzende Michèle Becker: "Wir haben Stammgäste aus der gesamten Umgebung und dank unserer freiwilligen Helfer ist das Fest bei passendem Wetter auch immer ein Erfolg."



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