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Herzogenaurach
Rockfasching

Das Kultevent für die Rockfans

Volles Haus bei der Musikinitiative: Die Bands "Tuff Enough" als Einheizer und "Re Act" als Hauptband sorgten für prächtige Stimmung auf der Music Base.
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Full House hieß es beim Rockfasching der Musikinitiative. Alle Eintrittskarten waren verkauft und in bester Feierlaune drängten Polizisten, Hexen, Zwerge und andere fantasievoll kostümierten Partygäste in Richtung Bühne und Podium, um mit den Bands "Tuff Enough" und "Re Act" abzufeiern.

Im Außenbereich hatten viele fleißige Hände einen Tag lang ein Barzelt mit Sitzgelegenheiten und Stehtischen aufgebaut. Angenehm warm war das Zelt - und das, obwohl kurz vor Start des Events einer der Gasheizstrahler versagte. Kurzerhand wurde ein neuer besorgt, um die Partygäste nicht frieren zu lassen.

Hier zeigte sich die Routine der Veranstalter - immerhin war es bereits der vierte Rockfasching, der auf dem MIH-Gelände stattfand. Für viele Herzogenauracher ein Highlight in der Faschingssaison - treffen sich hier in fast familiärer Atmosphäre doch vor allem viele Bekannte, aber auch neue Musikfans.

Das Licht erlosch, die Spannung stieg - fast mystisch anmutende Klänge ertönten und die Band "Tuff Enough" - in Mönchskutten gewandet - zog feierlich ein. "Somebody help me sing" - unter diesem Motto stand der diesjährige (und wieder einmal letzte?) Auftritt der Herzogenauracher Lokalmatadoren. Die Jungs ließen es so richtig krachen! Ein Song jagte den anderen - AC/DC, Queen, Elton John, Van Halen, Joe Cocker, da ging es eine Stunde lang richtig ab.

Nach einer kurzen Umbaupause übernahm "Re Act" das bestens vorgewärmte Publikum. Was dann geboten wurde, war einfach spektakulär. Ein wahres Songfeuerwerk ließ die Music Base erbeben. Die gute Laune der Band sprang auf das Publikum über. Tanzen, rocken, mitsingen - kein Platz war zu klein, um nicht mit zu jammen und abzufeiern. Zu später Stunde sprang für ein Lied zusätzlich Bernhard Wilfer, Sänger von "Faded Glory" und MIH-Aktiver, buchstäblich auf die Bühne.

Stimmungskracher, Rockknaller, professionelle Lichtshow und Tontechnik - das Partyvolk war bis weit nach 2 Uhr nicht zu bremsen.

Sehr positiv kam bei den Verantwortlichen der MIH an, dass die Gäste sich nahezu ausnahmslos kostümiert hatten. In Anfangszeiten des Rockfaschings im Vereinshaus war das auch schon anders. Das Kultevent ist gereift und in der deutlich kleineren Location auch familiärer geworden.

Birgit Jentsch

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