Mühlhausen

Das Bier fließt auf der Mühlhausener Kerwa

Mühlhausen feierte am Wochenende seine Kerwa. Am Montag hält der ehemalige Landesbischof Johannes Friedrich einen Festgottesdienst.
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Ein Prost auf die Kerwa! Von links: Robert Pickel, Hermann Gamperling, Friedel Pickel und Bürgermeister Faatz  Foto: Johanna Blum
Ein Prost auf die Kerwa! Von links: Robert Pickel, Hermann Gamperling, Friedel Pickel und Bürgermeister Faatz Foto: Johanna Blum
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Ausgelassenes Kerwatreiben herrschte bereits seit Donnerstag Abend in der Marktgemeinde Mühlhausen. Um 17.30 Uhr gruben die Burschen die Kerwa aus und mit Kesselfleisch, Blut- und Leberwürsten, Bohnakern mit Räucherbauch und Kloß konnte man sich für die kommenden Tage stärken.

Am Freitag um 19 Uhr zapfte Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) mit Bravour das Kerwasfässla bei der Kultur-Gemeinschaft an. Sowohl er als auch Hermann Gamperling, der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Mühlhausen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dass "die Kerwa im Dorf bleibt" und unbedingt erhalten werden muss, wünschte allen Einheimischen und Gästen eine gute Kerwa.

"Der Saft fließt!", rief Klaus Faatz fröhlich, und auch beim späteren Ausschenken war er eifrig mit dabei.
Am Samstag stellten die Burschen um 14 Uhr den Kerwasbaum mit musikalischer Unterstützung der Weingartsgreuther Musikanten auf und ab 19 Uhr sorgte der "Altensteiner Bergexpress" für Unterhaltungs- und Tanzmusik. Am Sonntagmorgen wurde im Festgottesdienst die neue Glocke geweiht und ab 17 Uhr spielten wieder die Weingartsgreuther Musikanten auf. Am heutigen Montag sind ab 10 Uhr Blaue Zipfel im Angebot und "Thomas Datscheg" unterhält die Gäste mit Kerwasmusik und genau so wie am Sonntag lockt auch heute der kleine Hobbykünstlermarkt Neugierige und Kaufwillige aus nah und fern in die Marktgemeinde.

Am Kerwasmontag hält Landesbischof i. R. Johannes Friedrich um 9.30 Uhr den Festgottesdienst und ab 14 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde zum beliebten Kirchweihkaffee rund um den Kirchturm ein.
Friedrich Pickel, der Kerwasmanager und Schriftführer des Vereins, hatte mit seinem Festausschuss alles hervorragend organisiert, und nicht nur er freute sich, dass der Bürgermeister sogar dafür gesorgt hatte, dass am Kerwas-Wochenende die Kleine Dorfstraße für den Verkehr gesperrt ist.
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