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Erlangen
Epidemie

Coronavirus in Erlangen und Landkreis Erlangen-Höchstadt: Erster Todesfall

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Auch die Region um Erlangen ist betroffen. Aktuelle Informationen im Ticker.
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Auch die Stadt Erlangen hat mittlerweile Großveranstaltungen abgesagt. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa
In Erlangen werden Studierende der Humanmedizin aktuell von erfahrenen Intensivpflegekräften geschult. Diese bereiten sie auf die ersten Covid-19-Patienten vor. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa
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So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus.

Auch die Region in und um Erlangen ist betroffen. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle erfahren Sie in unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Update vom 31.03.2020, 15.20 Uhr: Erster Todesfall im Zusammenhang mit Coronavirus

Wie die Stadt Erlangen am Dienstag (31. März 2020) berichtet, ist inzwischen der erste Corona-Tote in Erlangen zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um einen 82-jährigen Mann. Weiterhin teilte die Stadt die aktuelle Fallzahl von 84 Corona-Infizierten mit. (Stand 13.20 Uhr)

Update vom 30.03.2020, 11.40 Uhr: 134 Infektionen in Stadt Erlangen und Kreis Erlangen-Höchstadt

Die Zahl der COVID-19-Fälle ist im Vergleich zum Vortag zur minimal gestiegen, und zwar um eine Neuinfektion. Damit sind aktuell 134 Fälle bestätigt, davon 56 im Landkreis Erlangen-Höchstadt und 78 in der Stadt Erlangen.

Update vom 29.03.2020, 13.50 Uhr: 133 bestätige Infektionen in Stadt Erlangen und ERH-Kreis

Laut derzeitigem Stand (vom 28.03.2020) liegen 133 bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Erlangen-Höchstadt (56) und der Stadt Erlangen (77) vor. Das Landratsamt bittet die Bevölkerung darum, die wesentlich verschärften Anordnungen zu Ausgangs,- Aufenthalts-, Betretungs- und Veranstaltungsbeschränkungen sowie Betriebsuntersagungen zu beachten. 

Update vom 27.03.2020, 14.40 Uhr: Medizinstudenten bereiten sich auf Covid-19-Patienten vor

In der Anästhesiologischen Klinik in Erlangen sind zwölf vollständige Intensivtherapiebetten aufgebaut worden. Zudem werden Studierende der Humanmedizin aktuell von erfahrenen Intensivpflegekräften geschult - diese bereiten sie auf die ersten Covid-19-Patienten vor. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vom Freitag (27.03.2020) hervor.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann informierte sich am Donnerstag (26.03.20) vor Ort beim Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Heinrich Iro über den Stand der Vorbereitung auf einen möglichen Anstieg von COVID19-Patienten. Herrmann dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Uni-Klinikums Erlangen und einer Studierendengruppe persönlich für ihr Engagement: „Während sich einige in der Krise davonschleichen, sind Sie hier und helfen.“

Der Direktor der Anästhesiologischen Klinik, Prof. Dr. Jürgen Schüttler, erläuterte dem Innenminister die Intensivkapazitäten am Uni-Klinikum Erlangen. Im Normalbetrieb stehen 100 Intensivbetten zur Verfügung. Angesichts von  COVID-19 wurden bis heute 40 weitere Intensivplätze geschaffen. „In der Endstufe könnten wir maximal rund 200 COVID-19-Patienten in verschiedenen Intensiveinheiten versorgen und beatmen“, sagte Schüttler. Dafür würden aber noch 30 neue Beatmungsgeräte gebraucht, die zwar bestellt, aber noch nicht geliefert worden seien. „Dann haben wir das absolute Maximum, was wir in Erlangen innerhalb der nächsten drei Wochen schaffen können.“

Update vom 23.03.2020, 11.35 Uhr: Verwirrung um Fallzahlen

Etwas Verwirrung gibt es derzeit zu den Fällen im Landkreis Erlangen-Höchstadt: Während das Landratsamt noch von 41 Fällen für Stadt und Landkreis Erlangen spricht, werden auf der Seite des Robert-Koch-Instituts 44 Fälle vermeldet.

Sicher ist: Auch hier steigen die Infektionen mit dem Coronavirus weiter an. 

Update vom 19.03.2020, 10.45 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte. Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 16.03.2020, 16 Uhr: FAU sagt Prüfungen ab

Auch die FAU reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus in Franken. Wie die Universität mitteilt, wird der Betrieb größtenteils eingestellt.

Bibliotheken bleiben geschlossen. Dienstreisen werden abgesagt. Außerdem werden alle Lehrveranstaltungen und auch alle Prüfungsveranstaltungen abgesagt - solange diese nicht bereits begonnen haben. Ausgenommen sind davon bisher noch Staatsexamen. Die Universität bemüht sich allerdings auch hier um eine Absage. Weitere Informationen hat die FAU auf ihrer Homepage gesammelt.

Update vom 15.03.2020, 20 Uhr: 16 Fälle bestätigt - Maßnahmen gegen die Ausbreitung

Laut derzeitigem Stand liegen fünf bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis Erlangen-Höchstadt und elf in der Stadt Erlangen vor. Schulen und Kitas im Landkreis bleiben bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen.

 

Wer glaubt, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben und erkrankt ist, wendet sich bitte zunächst telefonisch an seinen Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) unter der Telefonnummer: 116 117.

Für fachliche Fragen hat das Gesundheitsamt der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt ein Informationstelefon eingerichtet. Dieses ist zusätzlich zu den Geschäftszeiten des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 09131 803 2680 (Mo-Do: 8:30-16 Uhr, Fr: 8:30-12 Uhr) erreichbar. Diese dient ausschließlich Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis.

Update vom 11.03.2020, 15.30 Uhr: Verbot für Großveranstaltungen in Erlangen

Die Stadt reagiert auf den Beschluss des bayerischen Landtages, Großveranstaltungen zu untersagen: Somit sind in Erlangen bis 19. April alle Veranstaltungen, an denen mehr als 500 Menschen teilnehmen, abgesagt.

Bei Veranstaltungen mit unter 500 Teilnehmern besteht kein generelles Verbot. "Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es - wie von der Staatsregierung empfohlen - weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden", teilt die Stadt Erlangen am Mittwoch mit.

Update vom 10.03.2020, 15.55 Uhr: Zwölf Infizierte in Erlangen und dem Kreis Erlangen-Höchstadt

Das Staatliche Gesundheitsamt hat am Sonntagabend, 08.03.2020, fünf weitere Coronafälle in Erlangen festgestellt. Das teilt das Landratsamt Erlangen am Sonntagabend mit. Somit liegen laut derzeitigem Stand zwei bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis und zehn in der Stadt Erlangen vor. Das ist laut Landratsamt Erlangen-Höchstadt auch am 10.03.2020, 16.55 Uhr, noch der aktuelle Stand.

Für zwei siebte Klassen der Realschule am Europakanal in Erlangen endete am Freitag (6. März 2020) die Skifreizeit vorerst in häuslicher Quarantäne. Die Jugendlichen durften zunächst ihren Reisebus nicht verlassen.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.

Über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus berichten wir im Liveticker auf inFranken.de

Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt. Die Risikogebiete sind dort tagesaktuell abrufbar. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.

Meldung vom 06.03.2020: Skifreizeit endet für 50 Schüler in häuslicher Quarantäne

 

 

Für zwei siebte Klassen der Realschule am Europakanal in Erlangen endete am Freitag (6. März 2020) die Skifreizeit vorerst in häuslicher Quarantäne. Der Bus mit rund 50 Schülern sowie mehreren Lehrern war am Freitag von der Rückreise aus Südtirol in Erlangen angekommen.

Während der Fahrt stand man schon in Kontakt zum Gesundheitsamt. Denn: Einige Schüler sind erkältet. Das berichtet eine Mutter, die ihr Kind abholen wollte. Allerdings durften die Schüler den Bus zunächst nicht verlassen.

Das Gesundheitsamt kam, um Proben zu nehmen, die nun auf das Virus getestet werden. Bis die Ergebnisse vorliegen, sei angeordnet worden, dass alle Teilnehmer der Skifreizeit zu Hause bleiben sollen. Auch 64 Schüler aus Bamberg befinden sich derzeit mit ihren Familien in häuslicher Quarantäne. Auch sie kamen von einer Skifreizeit in Südtirol zurück.

 

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Das Landratsamt Erlangen rät: Wer glaubt, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, wendet sich bitte zunächst telefonisch an seinen Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) unter der Telefonnummer 116 117.

Für fachliche Fragen hat das Gesundheitsamt der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt ein Informationstelefon eingerichtet. Dieses ist zu den Geschäftszeiten des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 09131 803 2680 erreichbar. Diese dient ausschließlich Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamtes Erlangen.

 

Über alle Entwicklungen zum Coronavirus halten wir Sie in unserem Ticker auf dem Laufenden.

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