Musical

Christuskirche platzt aus allen Nähten

Die Höchstadter Macher von "Luther - das Musical" wurden am Wochenende vom Publikumsinteresse förmlich überrollt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Akteure des Musicals freuten sich am Ende über die riesige Resonanz des Höchstadter Publikums.Anita Kopp
Die Akteure des Musicals freuten sich am Ende über die riesige Resonanz des Höchstadter Publikums.Anita Kopp
+7 Bilder
Pfarrer Fritz Schäfer war selbst überwältigt, welchen Andrang seine Christuskirche in Höchstadt am vergangenen Wochenende erfuhr. Das Musical zu 500 Jahren Reformation lockte so viele Interessierte an den Nachmittagen von Samstag und Sonntag in sein Gotteshaus, dass irgendwann sogar der weitere Einlass aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich war. Niemand hat das mehr bedauert als die Veranstalter selbst.

Mit dem Titel "Luther - das Musical" kam ein Stück zur Aufführung, das Heiko Bräuning geschrieben und vertont hat. Reinhard Grasse hat mit der Theatergruppe des Heimatvereins, dem Kinderchor Matthias-Claudius-Spatzen, dem Kirchen- und Posaunenchor der Christuskirche eine familiengerechte Bearbeitung auf die Bühne gebracht. Professionell unterstützt von den musikalischen Leitern der Chöre mit Elisabeth Bechmann, Petra Ströbel und Irina und Gabriel Konjaev erfuhren die Zuschauer in anschaulicher und unterhaltsamer Weise alles Wissenswerte über Martin Luthers bewegtes Leben, die Bibelübersetzung und die Reformation.

Im Schlusswort der Erzählerin, gespielt von Edith Jager, fehlte nicht der Hinweis auf die Gemeinsamkeiten beider christlichen Religionen und der Wunsch nach friedlichem Nebeneinander aller Religionen.

Dem anhaltend applaudierenden Publikum hat der Nachmittag offensichtlich gefallen und die Kinder der MC-Spatzen sangen auch nach dem Ende der Aufführung noch weiter die Lieder des Musicals.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren