Herzogenaurach

Bürgermeister bescheinigt "Super Arbeit" der Kerwasburschen

Die Kerwasburschen bekam das engagierte Team beim Baumaufstellen von Bürgermeister German Hacker.
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Brav und zuverlässig ziehen Marille und Mirabell den Baum durch die Stadt.  Fotos: Richard Sänger
Brav und zuverlässig ziehen Marille und Mirabell den Baum durch die Stadt. Fotos: Richard Sänger
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Nachdem der Kirchweihbaum Nummer "27" von den Kerwasburschen in die Senkrechte gebracht worden war, gab es höchstes Lob von Bürgermeister German Hacker (SPD), der am Ende auch zur Schaufel griff und den Kerwasburschen eine "Super Arbeit" bescheinigte.

Bevor sie mit musikalischer Begleitung der "Ehemaligen" der Stadtjugendkapelle zur Kirchweih zogen, versammelten sich die Kerwasburschen und Madli sowie Bürgermeister Hacker und Brauereichef Hans Heller am Baum zu einer Gedenkminute und gedachten der verstorbenen Kerwasburschen. Das Gedenken galt unter anderem dem Gründer der Kerwasburschen, Rolf Wahl, und dem im Februar verstorbenen "Urgestein Manni (Manfred) Scholz sowie Hermann Rippel und dem Unterstützer und Bäckermeister Klaus Römmelt.

Wie in den Jahren zuvor wurde mit dem Baum am Baubetriebshof und den Bulldog-Freunden sowie mit dem Wagen für die Musiker gestartet. Mit dabei ist auch immer das Heller-Kirchweihbier, das unterwegs an die am Straßenrand stehenden Zuschauer gegen einen Obolus verteilt wurde. Vor dem Abmarsch gab es die obligatorische Sicherheitsbelehrung durch Armin Gumbrecht für die Kerwasburschen und zur Verkehrsregelung.

Traditionell wird der Baum vom Großenseebacher Herbert Müller und seinen Pferden Marille und Mirabell zum Festplatz gebracht, nicht ohne den obligatorischen "technischen Halt" vor der Heller-Brauereigaststätte. Der erste Stopp war bereits an der Ecke des Baubetriebshofs beim Sponsor Getränke-Wirth.

Der Zug mit Pferden, Baum, Oldtimer-Bulldogs sowie Blasmusik sorgte natürlich für Aufsehen in der Stadt und Mirabell sowie Marille ließen sich bei den Stopps die Streicheleinheiten gerne gefallen. Ein weiterer Halt wurde dann am Haus Martin an der Würzburger Straße eingelegt, denn dort wohnt "Kirchweih-Oldie" Reser und da waren ein Ständchen und einige Kerwaslieder eine Selbstverständlichkeit.

Da es auf der Wiese hinter dem Spielplatz am Weihersbach in den Vorjahren immer mal Probleme mit abgestellten Fahrzeugen gab, hatte die Stadt vorgesorgt und Absperrbänder gezogen. Dort warteten dann auch bereits die Ehemaligen der Stadtjugendkapelle, die das Aufstellen musikalisch begleiteten und die zahlreichen Zuschauer unterhielten.

Unter dem Kommando von Armin Gumbrecht wurde der Baum in die Höhe gehievt und nach einer knappen Stunde hieß es "Baum steht" und die Ehemaligen der Stadtjugendkapelle spielten den obligatorischen Tusch.

Die Plege der Tradition ist den Kerwasburschen ein großes Anliegen, betonte ihr Sprecher Fabian Reimer und das Transparent sowie die Fahne sagen eigentlich schon alles aus: "Kerwaburschen Herzogenaurach zum Erhalt der Tradition". Der demografische Wandel macht auch bei den Kerwasburschen nicht Halt, Nachwuchs wird immer gesucht. Das Aufstellen des Baumes ist zwar der Höhepunkt des Jahres, aber dabei bleibt es nicht. Die Kerwasburschen treffen sich immer wieder mal zu einer Schlachtschüssel oder zu einem Ausflug und zu einer Fahrt in die Partnerstadt Wolfsberg, um auch dort einen Baum aufzustellen oder an Wettbewerben, wie dem Gulasch-Wettkochen teilzunehmen.

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