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Höchstadt a. d. Aisch
Karneval

Beste Unterhaltung für 500 Senioren aus ERH

Zahlreiche Akteure sorgten beim Seniorenfasching des Landkreises Erlangen-Höchstadt für beste Stimmung.
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Erlangen-Höchstadt Helau!    Foto: Johanna Blum
Erlangen-Höchstadt Helau! Foto: Johanna Blum
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Tanzmariechen, Büttenredner, Schunkelrunden und Showtanz erlebten die mehr als 500 Senioren beim Landkreis-Seniorenfasching in der restlos ausverkauften Höchstadter Aischtalhalle. Das Prinzenpaar Melina I. (sieben Jahre) und Noah I. (fünf Jahre) von den Buckenhofer Seku-Narren trug den Prinzenspruch vor und die Kreis-Seniorenbeauftragte Annemarie Prell bekam den Sessionsorden der Seku-Narren von Charlotte Ott überreicht. Die mittelfränkische Bezirkspräsidentin des Fastnacht-Verbands Franken, Ursula Klein, freute sich über die Einladung. "Heute ist die Aischtalhalle ein großes Generationenhaus, denn alle Altersgruppen sind vertreten", bemerkte sie.

Auch Landrat Alexander Tritthart (CSU) erhielt einen Orden für ganz besondere Verdienste, bevor er zusammen mit seiner Stellvertreterin Gabriele Klaußner (CSU) als Miss Marple und Sherlock Holmes in die Bütt stieg. Mit ihrem kriminalistischen Spaziergang in den Aischgrund hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Marla Saris alias Silke Görner, eine Kabarettistin aus Herzogenaurach, stand als alternde Hanseatin in der Bütt und nahm die heutige Zeit kritisch aufs Korn. Von "Flinten-Uschi" und dem Mautdebakel bis zum Klimawandel und dem Lied "Oma ist ne Umweltsau" erzählte sie und bekam viel Beifall.

Das "Duo Frankenexpress" mit Andy und Markus Weiß moderierte gekonnt und kurzweilig den Nachmittag. Tanzmariechen Finja von den Seku-Narren wirbelte als Gartenzwerg über die Bühne. Die Jugendgarde der Weisendorfer "Blummazupfer" zeigte den Tanz "Backe, backe Kuchen", oder besser "Backe, backe Donuts". Ein Tanzpaar vom KC Röttenbach und die Junioren des KC Herzogenaurach mit ihrem Marschtanz fegten abwechselnd über die Bühne.

Kabarett und Artistik

Das Weisendorfer Duo "Trampel und Schnößel" redete aneinander vorbei, denn Trampel sprach fränkisch und Schnößel als "Hochdeutscher" verstand fast nix. Für die passende Musik sorgte zu Beginn Jochen Barnickel, und besondere Stimmung kam im Saal auf, als Lisa Marie und Josef Holzmann, die beiden bekannten Röttenbacher, ihre Hits präsentierten. Der Chor der Ritter-von-Spix-Schule unter Leitung von Rektor Michael Ulbrich gab Songs aus den 70ern zum Besten. Der Kinder- und Jugendzirkus von "Der Puckenhof" zeigte artistische Einlagen vom Feinsten. Vor dem Finale zeigte noch die Landkreisgarde, ein Zusammenschluss aus je fünf Tänzern der vier Karnevalsclubs, einen Schautanz.

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