Laden...
Herzogenaurach
Ausbildung

Berufsinformationstag für Schüler bei Schaeffler

Schaeffler, der größte Arbeitgeber der Stadt Herzogenaurach, informierte beim Berufsinformationstag junge Menschen über ihre Chancen, die eine Ausbildung beim Unternehmen bringt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Auszubildende Marina Zink zeigt der Gymnasiastin Katrin ihren Arbeitsplatz bei Schaeffler in Herzogenaurach.  Fotos: Richard Sänger
Auszubildende Marina Zink zeigt der Gymnasiastin Katrin ihren Arbeitsplatz bei Schaeffler in Herzogenaurach. Fotos: Richard Sänger
+30 Bilder
Auf großes Interesse stieß der Berufsinformationstag von Schaeffler Technologies. Derzeit werden in Herzogenaurach rund 480 von weltweit 3000 jungen Menschen ausgebildet. Die Firma Schaeffler bildet in Deutschland an 23 Fertigungsstandorten aus, mit den Hauptausbildungszentren Herzogenaurach, Schweinfurt und Bühl.
Der Berufsinformationstag, bekannt als "Tag der offenen Tür", richtete sich vor allem an Schüler, Eltern, Lehrer, Auszubildende, Studenten sowie weitere Interessenten. Davon wurde, trotz strömenden Regens, auch reichlich Gebrauch gemacht.

Für Fragen rund um die Ausbildung standen Auszubildende ebenso zur Verfügung wie Ausbilder, die übers Auswahlverfahren oder die Online-Bewerbung informierten. Die "aktiven Azubis" standen an den Arbeitsplätzen für Fragen zu den einzelnen Berufsgruppen parat und konnten den späteren Auszubildenden wertvolle Tipps geben.

Praxisnah vorgestellt wurden alle gewerblichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe. Die Besucher wurden auch über die dualen Studiengänge wie "Two in One" (Ausbildung plus Studium) und das Studium an einer Dualen Hochschule (ehemals Berufsakademie) informiert. Derzeit absolvieren 314 duale Studenten ihre Ausbildung bei Schaeffler, davon 114 das Studienprogramm Duale Hochschule und 200 das Programm Two in One. Schaeffler unterstützt auch Initiativen, um Mädchen für technische Berufe zu begeistern, denn rund 80 Prozent der Azubis sind männlich.



"Die technische Ausbildung macht schon Spaß, und bei Schaeffler ist diese sehr abwechslungsreich", meinte Marina Zink (erstes Ausbildungsjahr) aus Rezelsdorf. Marina versuchte, die 16-jährige Gymnasiastin Katrin von einer späteren technischen Ausbildung zu überzeugen. Noch ein bisschen mehr Zeit haben die beiden 13-jährigen Dominik und Andi. "Weil wir uns für Technik interessieren, wollten wir das mal sehen", erklärten die Jungs und blickten den Azubis über die Schulter. Schließlich gab es eine Reihe von Möglichkeiten, sich an kleinen praktischen Übungen zu versuchen und Werkstücke in die Hand zu nehmen.

Dem siebenjährigen Aron hatte es eine Dampfmaschine angetan, die von Auszubildenden gebaut wurde. Es gefiel ihm, dass die Lehrlinge auch Spielzeug herstellen können, darunter sogar ein Motorrad, das wiederum der Auszubildenden Cassandra Freund besonders gefiel. Besonders stolz waren die Auszubildenden auf die von ihnen entwickelten Vorrichtungen, Test- und Prüfgeräte sowie Versuchstationen, die Azubi Christian Bauer als echte Herausforderungen bezeichnete.

Von den vielen Besuchern und seinen aktiven Azubis angetan war auch Ausbildungsleiter Bernhard Schwab, der sich immer wieder unter die interessierten jungen Leute mischte. "Wir vermitteln Qualifikationen nach dem aktuellen Stand des Berufsbilds. Wir fördern die Selbstständigkeit im Denken und Handeln der jungen Menschen", erklärte Schwab eines der Ziele des Ausbildungszentrums. So werde Wert auf Verantwortungsbewusstsein und Umweltbewusstsein gelegt, die Kreativität unterstützt und die Teamfähigkeit sowie die Leistungsbereitschaft geschärft.

"Bei uns werden Talente entdeckt, und wir bieten den jungen Leuten bei Schaeffler hervorragende Perspektiven und Möglichkeiten, wenn sie auch mitmachen", meinte Schwab mit einem Blick auf seine Auszubildenden.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren