Erlangen
Volksfest

Bergkirchweih hat begonnen: eine Stadt im Ausnahmezustand

Oberbürgermeister Florian Janik sticht mit zwei Schlägen das erste Fass an und eröffnet die Bergkirchweih.
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Christoph Gewalt (r.) musste das Fass nicht lange festhalten, denn Florian Janik erledigte den Anstich mit zwei Schlägen. Foto: Pascale Ferry
Christoph Gewalt (r.) musste das Fass nicht lange festhalten, denn Florian Janik erledigte den Anstich mit zwei Schlägen. Foto: Pascale Ferry
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Das beste Bier ist Freibier! Gut trainiert von vier Bergkirchweihen und etlichen anderen Festen hat Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) am Donnerstag um 17 Uhr das erste Steinbachbräu-Fass angestochen. Mit ihm auf der Tribüne vor dem Henninger Keller waren seine Frau Sylvia, Joachim Herrmann, MdL, der "fast schon sichere" - wie es Janik ausdrückte - OB von Jena, Thomas Nietzsche (FDP), "Bergreferent" Konrad Beugel und Braumeister Christoph Gewalt vom Steinbachbräu, der Janik beim Anstechen assistierte.


Nahezu perfektes Wetter

Kurz vor 17 Uhr marschierte die Parade die Bergstraße hoch. Da noch einige Minuten bis zum Anstich blieben, heizte Janik seinem Publikum ein, das sich vor der Tribüne und auf dem Keller hinter ihm drängte. Das Wetter hatte am Nachmittag in Erlangen doch noch ein Einsehen und war genau richtig - nicht zu kalt, nicht zu warm, und vor allem trocken. "Habt ihr so etwas in Jena?" fragte Janik Nietzsche und zeigte auf die Menge. Dieser verneinte, und meinte, das Bier sei hier besser. Auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sprach einige Worte zur Menge, begleitet sowohl von Buh- als Hurra-Rufen. Braumeister Christoph Gewalt gab einige Fakten zum diesjährigen Festbier zum Besten, doch die Menge wollte vor allem eins: Freibier!

Punkt 17 Uhr hatte Janik nach zwei kurzen Schlägen das Fass schon auf. Der Presse blieb kaum Zeit, auf den Auslöser zu drücken.
Und dann folgte das große Bitten und Betteln um Freibier. "Janik - hier!" - "Florian - Bitte!" - "Pleeease, I am from the USA!" Janik genoss den Auftritt sichtlich und verteilte gerecht: an Männlein wie an Weiblein, an Junge, an Alte, an Behinderte, vor und hinter der Tribüne. Seine Frau Sylvia unterstütze ihn tatkräftig, und auch Herrmann teilte mit aus. So war das erste Fass schnell leer, und die Honoratioren brachen zu einem Bergkirchweihrundgang auf.


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